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Weitere Publikationen

Erwin J. Hausensteiner

Die ehemalige jüdische Gemeinde Kobersdorf , Kobersdorf 2008

Auszug aus dem Vorwort:

Dieses Buch über die ehemalige jüdische Gemeinde in Kobersdorf soll ein Buch der Erinnerung sein. Der Grund, warum ich ihre Geschichte verfasste, ist ein mehrfacher. Schon als junger Mensch blieben mir Erwachsene, ob im Elternhaus, ob in der Schule oder sonst in der Öffentlichkeit, regelmäßig eine halbwegs realisierbare Antwort auf meine Fragen überjüdische Leute, die da einmal in der Gegend des Judentempels gelebt haben, schuldig. Hiezu kamen „eigenartige" Aussprüche und Redeweisen, die in der Regel negativ und erst recht nicht logisch und schlüssig waren. Bestenfalls wurde mir bedeutet, dass sie - die Befragten waren normalerweise um eine Generation und mehr älter als ich - mit diesem „komisch andersartigen und irgendwie befremdlichen Menschenschlag" angeblich immer ganz schlechte praktische Erfahrungen gemacht hätten. Im Wesentlichen herrschte die groteske Argumentation vor, dass diese seinerzeitigen Juden allesamt reich gewesen seien, und die christlichen Kobersdorfer bei ihnen Schulden gehabt hätten; ansonsten hätten die Juden eigentlich nichts gearbeitet. Da ich als später Geborener ja keine eigene Erfahrung hierüber hätte, könne ich die Ablehnung dieser Faktizitäten auch nicht verstehen.

 

Das Buch ist am Gemeindeamt Kobersdorf und bei Erwin Hausensteiner (02618/8142) um 25€ erhältlich.

Petra Weiß und Irmtraut Karlsson

Die Toten von Bruck – Dokumente erzählen Geschichte , Bruck/Leitha 2008

Dieses Buch ist der Versuch eines Abschlusses. Eines Abschlusses unter ein trauriges und tragisches Kapitel der Brucker Geschichte.

Am Friedhof von Bruck an der Leitha befindet sich über einem Massengrab ein Gedenkstein für 155 ungarisch-jüdische Zwangsarbeiter. Unmenschliche Arbeitsbedingungen, Hunger und Kälte, aber auch Misshandlungen töteten diese Menschen. Davon zeugen die Totenscheine, die von der penibel arbeitenden Amtsmaschinerie des NS-Regimes hinterlassen und beim Umzug des Stadtarchivs 2003 wieder aufgefunden wurden. Wie konnte die Bevölkerung von den nationalsozialistischen Ideen so begeistert werden? Welche Folgen hatte dieses Gedankengut für viele unschuldige Menschen? Petra Weiß und Irmtraut Karlsson zeigen die Mechanismen der Vorurteile und der Ausgliederung, die zu solchen Unmenschlichkeiten führen konnten.

Viel war von den 155 Opfern zu Beginn nicht bekannt, und trotzdem gelang es über einige der ungarischen Juden mehr in Erfahrung zu bringen und über ihr Schicksal zu erzählen. Bei Kornel Havasi war es der Zufall, der  das Wissen brachte, dass er ein berühmter ungarischer Schachspieler gewesen ist. Über Gyula Friedmann gibt es einen Akt, der den Mord an ihm dokumentiert. Istvan und Peter Merklers Geschichte wurden uns durch Andrew Merkel bekannt, der über das Internet gefunden wurde und über ihn wiederum Zsigmond Ciffer.  Und über den sechzehnjährigen György Adam wissen wir nur, weil Briefe einer Bekannten seiner Familie, die ihn suchte, im Stadtarchiv vorhanden sind.  György Adam war der jüngste der Toten. So viele Fragen drängen sich auf? Wer war er? Was war sein „Verbrechen“, dass er von seiner Familie getrennt und von zu Hause verschleppt wurde?

Er durfte seine Schulbildung nicht beenden, sich nicht verlieben oder die erste große Liebe kennen lernen. Er wurde nie erwachsen, konnte keine Familie gründen. Vielleicht wäre er ein großartiger Wissenschafter geworden, erfolgreicher Unternehmer oder Politiker! Oder einfach nur ein bescheidener glücklicher Mensch.

Dieses Buch soll aber nicht nur Abschluss sein, sondern auch Trost geben und vor allem jungen Menschen zeigen, welche Dynamik Ausgrenzung und Diskriminierung hervorrufen können.

 

Mit einer Zusammenfassung in englischer und ungarischer Sprache

 

Das Buch ist Kral Verlag erschienen und im Rathaus Bruck an der Leitha um 15€ erhältlich.

 

 

Susanne Uslu-Pauer und Eva Holpfer

"Vor dem Volksgericht. Verfahren gegen burgenländische NS-Täter 1945-1955"

Die Arbeiten der beiden Preisträgerinnen des Fred-Sinowatz-Wissenschaftspreises über die gerichtliche Ahndung von NS-Funktionsträgern im Burgenland sowie über den Versuch der Ahndung von Verfolgung und Vertreibung der burgenländischen Jüdinnen und Juden durch die Volksgerichte bieten neue Einblicke in einen sensiblen Bereich der jüngeren Vergangenheit unseres Bundeslandes und setzen sich mit in der zeitgeschichtlichen Forschung im Burgenland bislang vernachlässigten Themen auseinander.

Burgenländische Forschungen Band 96, Eisenstadt 2008

 

 

Ursula Mindler:

„Ich hätte viel zu erzählen, aber dazu sage ich nichts…“, Oberwart 1938

Das Jahr 1938 zu thematisieren bedeutet, sich mit vielschichtigen Emotionen auseinandersetzen zu müssen – Euphorie und Verzweiflung, aber auch Scham und Verweigerung. Dass NS-Verbrechen vor der eigenen Haustüre begangen wurden, wird nur allzu gerne verdrängt. So haben es auch viele ZeitzeugInnen vorgezogen zu schweigen – „Ich hätte viel zu erzählen, aber dazu sage ich nichts…“

Trotz der Leerstellen, die durch dieses Schweigen entstehen, wagt es dieses Buch dennoch, das Jahr 1938 in Oberwart zu thematisieren. Es behauptet nicht, alle Lücken schließen zu können, möchte aber einen Beitrag zur Aufarbeitung der lokalen Geschichte leisten.

Oberwart 2008, edition lex liszt12

 

 

Eva Schwarzmayer, Herbert Brettl, Koloszár Tamás, Balázs Edit, Szarka Lajos:

"... eine Zeit zum Steine sammeln" (Kohelet 3.5) / "... ideje van a kövek összegyujtésének" (Prédikátor 3.5)

Jüdische Erinnerungszeichen in der West-Pannonischen EuRegion / Zsidó emlékhelyek a nyugat-pannon EuRégióban (Burgenland, Komiate Győr-Moson-Sopron, Vas, Zala)

Szombathely 2008

 

Anton Fennes und Stefan Schinkovits:

"Das Brot schmeckt mir wie noch nie im Leben ..." Die politische Situation der burgenländischen Kroaten in der Zeit von 1934 bis 1945.

Der Titel soll die Leiden und Entbehrungen, aber auch die Hoffnungen der engagierten Burgenländer veranschaulichen, die für ihren Widerstand gegen Hitlerdeutschland eingesperrt, gefoltert oder getötet wurden.

 

Ludwig Popper:

Briefe aus einer versinkenden Welt 1938/1939

 

„... mit einem geträumten Visum wird man mich schwerlich nach Amerika einreisen lassen ...“ schreibt der Wiener Arzt Ludwig Popper im Jahr 1939 in einem Brief an seine Frau in Wien.

Statt in den angestrebten USA, dem Traumziel jedenfalls für Asyl suchende jüdische Ärzte aus Europa, ist er schließlich in Bolivien, in Südamerika gelandet. Popper hat bis dahin einen bürokratischen Kleinkrieg geführt gegen eine verständnislose Welt, wie sie sich heute noch Asylsuchenden entgegenstellt.

Nach acht Jahren in Bolivien ist die inzwischen sechsköpfige Familie Ende 1947 in das befreite Österreich zurückgekehrt.

In den mehr als vierhundert berührenden Briefen aus 1938/39 wird die Vertreibung der Familie aus Österreich und aus Europa akribisch dokumentiert.

 

Herbert Brettl:

Quellen zur Geschichte der "Zigeunerpolitik" zwischen 1921 und 1945 im Bezirk Neusiedl am See

Die Politik des Burgenlandes von 1922-1938 war gekennzeichnet von Diskriminierungen und Stigmatisierungen gegenüber dieser Minderheit und bereitete so die spätere nationalsozialistische Politik vor. Diese profitierte von den bereits tief verwurzelten Ressentiments der Bevölkerung gegenüber den „Zigeunern“ und übernahm die bereits getroffenen polizeilichen Maßahmen. Die Verfolgungs- und Vernichtungspolitik des Nationalsozialismus löschte im Bezirk Neusiedl am See diese Volksgruppe aus.

Die Ergebnisse stützen sich auf „örtlichen“ zumeist noch unveröffentlichten Quellen. Mehr dazu - link

 

Wolfram Dornik, Michael Hess, Harald Knoll:

Burgenländische Kriegsgefangene und Zivilverurteilte in der Sowjetunion 1941 - 1956

 

In: Burgenländische Forschungen Band 95, Eisenstadt 2007

Die Publikation entstand in Kooperation mit dem Ludwig-Boltzmann-Institut für Kriegsfolgen-Forschung (Graz) und behandelt das Schicksal von rund 5.400 Kriegsgefangenen anhand von Quellenmaterial aus russ. Archiven, dem Bgld. Landesarchiv sowie zahlreich geführten Interviews mit Zeitzeugen.

 

Ursula Mindler, Tobias Portschy. Biographie eines Nationalsozialisten. Die Jahre bis 1945
In: Burgenländische Forschungen Band 92. Eisenstadt 2006

Das Buch beschäftigt sich mit der Biographie des Südburgenländers Dr. Tobias Portschy (1905-1996) und dokumentiert ausführlich seine Lebensjahre bis 1945. Beginnend mit seiner Kindheit wird der Bogen über seine Schul- und Hochschulzeit sowie seinen Aufstieg zum Gauleiter von Burgenland (1935 bzw. 1938) bis hin zu seiner Ernennung zum Gauleiter-Stellvertreter von Steiermark (1938) gespannt. In drei Exkursen wird außerdem das Verhältnis zwischen Portschy und den burgenländischen Juden, "Zigeunern" und Kroaten erörtert. Ein weiterer Exkurs ist dem Fall der Burg Schlaining gewidmet, die Portschy für die NSDAP ankaufte und später dem Bezirk Oberwart schenkte. Zahlreiche Fallbeispiele belegen seine persönliche Verwicklung in einige Streitfälle vor Gericht; in einem abschließenden Kapitel wird ein kurzer Überblick über die Jahre 1945 bis 1996 gegeben.

 

Jonny Moser, Wallenbergs Laufbursche. Jugenderinnerungen 1938 - 1945
Jonny Moser schildert wie er im August 1944 Wallenberg kennen lernte und in weiterer Folge bei bzw. mit ihm arbeitete. Raoul Wallenberg wurde als gesandter der schwedischen Regierung im Juli 1944 nach Budapest geschickt, um sich der in Gefahr befindlichen Juden anzunehmen. Durch die Ausstellung und Verteilung schwedischer Schutzpässe konnte er tausende Juden vor dem Tod retten.

Szabolcs Szita, Ungarn in Mauthausen - Ungarische Häftlinge in SS-Lagern auf dem Territorium Österreichs
Im Zentrum des Buches steht die Geschichte der Deportation der Ungarn in das SS-Arbeitserziehungslager Oberlanzendorf und in das Konzentrationslager Mauthausen. UNgarische Häflinge bildeten die drittgrößte nationale Opfergruppe des KZ Mauthausen. Auf Basis umfangreicher Recherchen beleuchtet der Autor das Schicksal sowohl der politische Verfolgten als auch der ungarischen Juden, die in den SS-Lagern dem größten Vernichtngsdruck ausgesetzt waren. - Mauthausen-Studien, Band 4 

Erich Maria Schneller, Zigeuner. Roma. Menschen. - Lebensberichte burgenländischer Roma
Elf Roma haben dem Journalisten Erich Maria Schneller ihre Lebensgeschichte anvertraut und offen über ihre Ängste, Sehnsüchte und Träume geplaudert. Die Erzählungen sind nun im Buch „Zigeuner. Roma. Menschen.“ nachzulesen. Der Band wird mit einem Beitrag zur Geschichte und Situation der Roma im Burgenland eingeleitet und ist mit Fotos von den zwanziger Jahren bis heute bebildert.

Martha Keil, Jüdische Friedhöfe in Wien, Niederösterreich und Burgenland.

Gerhard Baumgartner - Florian Freund, Die Burgenland Roma 1945 - 2000
Burgenländische Forschungen Band 88, Eine Darstellung der Volksgruppe auf der Basis archivalischer und statistischer Quellen.

Ludwig Popper, BOLIVIEN FÜR GRINGOS - Exil-Tagebuch eines Wiener Arztes
Ludwig Popper, prominenter Vertreter der österreichischen Sozialmedizin, dokumentierte auf unzähligen Seiten autobiografischer Notizen die vielen Stationen seines Lebens.
So entstanden berührende Briefe an Freunde und Familie während seiner Flucht vor den Nazis, ethnologisch wertvolle Skizzen aus dem Exil in Bolivien, medizinisch interessante Erkenntnisse und Erfahrungen aus seiner Tätigkeit in Wien und mehreren Orten in Bolivien.
Bolivien für Gringos, herausgegeben von Sohn Lutz Elija Popper, führt die Leser vom Wien der 30-er Jahre nach Bolivien und zurück in das Nachkriegs-Europa. Die faszinierend erzählte Lebensgeschichte des anerkannten Wiener Arztes und seiner Familie ist ein ergreifendes Dokument österreichischer Zeitgeschichte und eine literarische Referenz an die Exil-Heimat Bolivien.

 

 

 

 

 

Veröffentlichungen der Österreichische Historikerkommission:

Band 17/3: Arisierungen
beschlagnahmte Vermögen Vermögen, Rückstellungen und Entschädigungen im Burgenland (Baumgartner, Fennes, Greifeneder, Schinkovits, Tschögl, Wendelin)

Band 23/4: Vermögensentzug bei burgenländischen Kroaten und Ungarn
Vermögensentzug, Restitution und Entschädigung der Roma und Sinti.(Freund,Baumgartner,Greifeneder)


Gert Tschögl, Barbara Tobler, Alfred Lang (Hg.), "Vertreiben - Erinnerungen burgenländischer Juden und Jüdinnen"
Burgenländer und Burgenländerinnen jüdischer Herkunft erzählen über ihre Kindheit, die Vertreibung und Flucht 1938 aus der Heimat, den Neubeginn in der Emigration und ihre Beziehung zu Österreich heute.

Claudia Brunner: "Schweigen die Täter - reden die Enkel"
Darin beschreibt die Politologin, sie ist die Großnichte von Alois Brunner, (der zur Zeit meistgesuchteste NS- Kriegsverbrecher aus Rohrbrunn) das düstere Kapitel ihrer Familiengeschichte und dem, was er an Belastung hinterlassen hat.

Eleonore Lappin:  "Die Rolle der Waffen-SS beim Zwangsarbeitereinsatz ungarischer Juden im Gau Steiermark und bei den Todesmärschen ins KZ Mauthausen (1944/45)"
In: Jahrbuch des Dokumentationsarchivs des österreichischen Widerstandes 2004

Pollak Martin: "Der Tote im Bunker"

Karl Stojka: "Wo sind sie geblieben...?"
Peter Gstettner über das Buch - hier

Stefan Horvath: " Ich war nicht in Auschwitz"
Fiktive und mündlich wiedergegebene Erzählungen und Gedichte mit literarischer Bearbeitung. Es ist ein Apell an die Menschheit, Geschehenes nicht vergessen zu lassen. Stefan Horvath ist nicht nur als Nachkomme von KZ-Opfern, sondern auch als Vater eines der vier in Oberwart durch eine Rohrbombe umgekommenen Roma gleich doppelt von Geschichte, Gegenwart und Schicksal seiner Volksgruppe betroffen. Das Buch ist mit Kinderzeichnungen illustriert. In ihnen bringen die Kinder zum Ausdruck, was sie unter dem Begriff KZ verstehen.

Herbert Brettl: "Die jüdische Gemeinde von Frauenkirchen"
Der Aufbau der jüdisch-orthodoxen Kultusgemeinde Frauenkirchen, der kulturelle Ritus, die wirtschaftliche Bedeutung und die Beziehung zur Grundherrschaft und zur christlichen Bevölkerung werden verdeutlicht. Der Schwerpunkt der Forschung ist dem Ende der jüdischen Gemeinde gewidmet, den Märzereignissen, dem Terror, den Plünderungen, der Vertreibung, der Arisierung, der Flucht und der Ermordung der Frauenkirchner Juden.

Verleih:

 

Weitere Publikationen:

Baumgartner, Gerhard: Die Geschichte der jüdischen Gemeinde zu Schlaining, Stadtschlaining 1988

Baumgartner, Müllner, Münz: Identität und Lebenswelt. Ethnische, religiöse und kulturelle Vielfalt im Burgenland, Eisenstadt 1989

Baumgartner, Gerhard: Sehen, wissen, sprechen! Zur historischen Erinnerung der burgenländischen Bevölkerung an die "Todesmärsche" 1945. In: Zeitgeschichte im Wandel 1998 - hier

Burgenland 1938: Vorträge des Symposiums „Die Auflösung des Burgenlandes vor 50 Jahren“. In. Burgenländische Forschungen Heft 73, Eisenstadt 1989

Das Österreichische Jüdische Museum, Hrsg. v. Österreischischen Museum in Eisenstadt, 1988

Deinhofer Elisabeth, Horvath Traude (Hg.): Grenzfall Burgenland 1921-1991, Großwarasdorf 1991

Der „Anschluß“ und die Minderheiten in Österreich, Hrsg. Augustin Malle, Valentin Sima, Klagenfurt 1989

Geschichte der Juden in Süd-Ost Österreich. Gedenkschrift. Graz 1990

Gold, Hugo: Gedenkbuch der untergegangenen Judengemeinden des Burgenlandes, Tel Aviv 1970

Grassl Gerald, Karl Stojka. Nach der Kindheit im KZ kamen die Bilder, Wien 1992

Grosinger, Elisabeth Maria: Rassenhygiene- eine "politisierte Wissenschaft" mit HauptAUGENmerk auf die burgenländischen Roma. In: Europäische Hochschulschriften 732: Reihe 11-Pädgogik, Frankfurt/Main 1998

Horvath T., Snowdown-Prötsch M. (Hrsg.): Richard Berczeller. 1902-1994. Sopron – Mattersburg – New York, Mattersburg 1996

Juden im Grenzraum: Symposium im Rahmen der „Schlaininger Gespräche“ 1990; In: Wissenschaftliche Arbeiten aus dem Burgenland Heft 92, Eisenstadt 1993

Karner Stefan (Hg.), Burgenland 1945, Beiträge zur Landes-Sonderausstellung 1985, Eisenstadt 1985

Klampfer, Josef: Das Eisenstädter Ghetto. In: Burgenländische Forschungen Heft 51, Eisenstadt 1969

Krug, Wolfgang: Last der Erinnerung, NS-Denkmalskult am Beispiel Oberschützen, Oberwart 1998

Lukan, Walter; Moissi, Petra: Im Spannungsfeld von Nation und Staat, Wien: Österr. Ost- und Südosteuropainstitut, 1991

Mayerhofer, Claudia: Dorfzigeuner. Kultur und Geschichte der Burgenlandroma von der ersten Republik bis zur Gegenwart,Wien 1998

Moser, Jonny: Das Unwesen der kommissarischen Leiter. Ein Teilaspekt der Arisierungsgeschichte in Wien und im Burgenland. In: Arbeiterbewegung – Faschismus – Nationalbewußtsein. Hrsg. Helmut Konrad, Wolfgang Neugebauer, Wien 1983

Moser, Jonny: Die Judenverfolgung in Österreich 1938-45, Wien 1966

Moser, Jonny: Die Vertreibung der burgenländischen Juden, Das Jüdische Echo 36 (1978)

Mühl, Dieter: Die Roma von Kemeten

Reiss, Johannes: Aus den sieben Gemeinden. Ein Lesebuch über Juden im Burgenland, Eisenstadt 1997

Reiss, Johannes: ..weil man uns die Heimatliebe ausgebläut hat.. Ein Spaziergang durch die jüdische Geschichte Eisenstadts, Eisenstadt 2001

Rosenkranz, Herbert: Verfolgung und Selbstbehauptung. Die Juden in Österreich 1938-1945, Wien 1978

Rothstein, Berth: Der "Béla von Güssing" aus dem Burgenland (Österreich) erzählt seine 70jährige Lebengeschichte (1918-1988), Frankfurt/Main 1988

Samer, Helmut: Die Roma von Oberwart, 2001 Oberwart

Schubert, Kurt: Christentum und Judentum im Wandel der Zeiten, 2003

Schwarzmayer, Eva: Rechnitzer Geschichten, 2000 Oberwart

Spitzer, Shlomo: Die jüdische Gemeinde von Deutschkreutz, Wien 1995

Steines, Patricia, Lohrmann, Klaus; Forisch, Elke: Mahnmale. Jüdische Friedhöfe in Wien, Niederösterreich und Burgenland, Wien 1992

Stojka, Ceija: Wir leben im Verborgenen, Erinnerungen einer Rom-Zigeunerin, Wien 1992

Stojka, Karl: Mein Name im Dritten Reich, Wien 2000

Sturm, Hanna: Die Lebensgeschichte einer Arbeiterin. Vom Burgenland nach Ravensbrück. In: Österreichische Texte zur Gesellschaftskritik, Bd.8, Wien 1982

Tálos, Hanisch, Neugebauer, Sieder: NS- Herrschaft in Österreich, Wien 2000

Thurner, Erika: Nationalsozialimus und Zigeuner in Österreich; Wien-Salzburg 1983

Vielmetti, Nikolaus: Das Schicksal der jüdischen Gemeinden des Burgenlandes, In: Burgenländische Forschungen, Sonderheft III, Eisenstadt 1971

Vossen, Rüdiger: Zigeuner.Roma,Sinti, Gitanos, Gypsies. Zwischen Verfolgung und Romantisierung, Fankfurt/Main 1983

Wassermann Heinz P.: Antisemitismus in Österreich nach 1945; Ergebnisse, Positionen und Perspektiven der Forschung, Innsbruck 2003

Werfel, Franz: Cella oder die Überwinder, Frankfurt/M. 1990

Widerstand und Verfolgung 1934-1945: Eine Dokumentation. Hrsg. Dokumentationsarchiv des österreichischen Widerstandes, Wien 1983

Wolf, F.: Das Schiff auf der Donau. Ein Drama aus der Zeit der Okkupation Österreichs durch die Nazis, In: Gesammelte Werke in 16 Bänden, IV, Berlin 1960

Hochschulschriften

neu erschienen:

MINDLER Tobias, Die Presse und ihre Journalisten im Gebiet des heutigen Burgenlandes, 1938-1945. Dipl. Arb. 2006

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ACHENBACH Michael: Der Einsatz ungarischer Juden am Südostwall im Abschnitt Niederdonau 1944/45, Dipl. Arb., 1996

BRUNNER Zsuszanna: Der Anschluss des Burgenlandes im Spiegel der Lokalpresse, Dipl. Arb., 2001

DELTL Andrea: Die NS-Verfolgung im Burgenland 1938, Dipl. Arb., 1998

DÖLLER Monika: Kultur und Bildung im Reichsgau Niederdonau, Dipl. Arb., 1995

FRITSCH Otto: Die NSDAP im Burgenland 1933-1938, Diss., 1993

FRITSCH Otto: Zur Geschichte der NSDAP im Burgenland 1930-1933, Dipl. Arb., 1990

GESELLMANN Georg: Die Zigeuner im Burgenland in der Zwischenkriegszeit, Diss., 1989

GRAFL Silvia: Widerstand im Burgenland 1938-1945, Dipl. Arb., 1998

GROSINGER Elisabeth: Rassenhygiene – eine „politisierte Wissenschaft“, Roma, Dipl. Arb., 1996

HADUJACZ Maria: Zur NS- Volkstumspolitik, Dipl. Arb., 1990

HAUSNER Andreas: NS- Terror im Burgenland (1938-45), Dipl. Arb., 2001

HÖRZ Peter: Jüdische Kultur im Burgenland, Diss., 2001

HOLPFER Eva: Der Umgang der burgenländischen Nachkriegsgesellschaft mit NS-Verbrechen bis 1955, Dipl. Arb., 1998

HUBER Andreas: Die katholische Kirche des Burgenlandes während der Jahre 1938-1945, Dipl. Arb., 1996

HUMMER Dietmar: Die Zigeuner im Burgenland von 1921 bis 1945, Dipl. Arb., 1989

KRENN Hermann: Der „Umbruch“, Das Kriegsende im Burgenland 1944-46, Diss., 1991

LESZKOVICH Thomas: Die burgenländischen Kroaten und die katholische Kirche während des Nationalsozialismus, Dipl. Arb., 1989

LICHTENBERGER Sabine: „Es war meine Heimat, das Burgenland“, Juden im Burgenland 1921-1938, Dipl. Arb., 1996

MAYERHOFER Claudia: Die Kultur der Zigeuner im Burgenland. Lage und Lebensweise der Roma von der Ersten Republik bis zur Gegenwart, Diss., 1982


MIKOVITS Martina: Plebiszitäre Politik im autoritären und totalitären Staat. Studien zur österreichischen Volksbefragung und zur deutschen Volksabstimmung März/April 1938; Diss. 2002 (siehe auch: Burgenländische Heimatblätter Heft 4, 2003)

MIKULSKI Marek: Der Kleine, individuelle und nichtorganisierte Widerstand in Ostösterreich in den Jahren 1938-1945, Dipl. Arb., 1997

NUNNER Margit: Widerstand und Verfolgung im Bezirk Oberwart 1938-1945, Dipl. Arb., 1991

ROZENITS Günther: Minderheitenpolitik im Burgenland von 1921 bis 1991, Dipl. Arb., 1994

SCHINKOVITS Stefan: Formen „ethnischer Säuberungen“ im Burgenland in der Zeit von 1938-1945, Dipl. Arb., 1995


SCHNÖDL Roman Patrick: Die Entnazifizierung im Burgenland, Dipl. Arb., 2004

STANGL Reinhard: Die Verfolgung der Zigeuner im deutschsprachigen Raum Mitteleuropas von ihren Anfängen bis heute, Dipl. Arb., 1988

STRASSL Harald: Das Schicksal ungarisch-jüdischer Zwangsarbeiter am Beispiel des Südostwallbaus 1944/45 am Bezirk Oberwart Dipl. Arb., 1999


TOMETICH Gertraud: Die Juden im Raum Mattersdorf bis 1938, Dipl. Arb., 2002

TÖPFER Astrid: Das Ende der jüdischen Gemeinden des Burgenlandes, Dipl. Arb. 1992

USLU-PAUER Susanne: Verdrängtes Unrecht, eine Auseinandersetzung mit den in Zusammenhang mit NS-Verbrechen an Roma und Sinti stehenden Volksgerichtsverfahren (1945 - 1955) unter besonderer Berücksichtigung des Lagers Lackenbach im Burgenland (Beschreibung - Analyse - Auswirkungen nach 1945), Dipl. Arbeit, 2002

VARGA Hilda: Die burgenländischen Kroaten zwischen den beiden Weltkriegen, Diss., 1975

WILHELM Marianne: SD- Hauptaußenstelle und Volkstumstelle Eisenstadt, Diss. 2004


WAGEMANN Götz: Das Bild des Zigeuners in der österreichischen Presse zwischen Kriegsende und Staatsvertrag, im Vergleich in der österreichischen Presse nach den Attentaten von Oberwart und Stinatz im Februar 1995, Dipl. Arb., 1996

WAGNER Gerda: Die Lage der „Zigeuner“ im Burgenland in den Jahren 1938 bis 1945, mit besonderer Berücksichtigung des Lagers Lackenbach, Dipl. Arb., 1999

WANKE Irene: Das Burgenland im Jahr 1945 mit besonderer Berücksichtigung seine kroatischen Minderheit, Dipl. Arb., 1988

WILHELM Marianne: Jugendwiderstand im Nationalsozialismus am Bsp. Der Jugendgruppe Deutschkreuz, Dipl. Arb., 2001

ZEITLER Maria: Das Burgenland im Jahre 1938, Dipl. Arb., 1989

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