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Jüdischen Kulturwege im Burgenland - Rundgänge durch die „Sieben Gemeinden“ (Scheva Kehillot) und die Gemeinden des Südburgenlandes

In der Broschüre werden 12 Rundgänge durch ehemalige jüdische Gemeinden beschrieben. - Die Broschüre als PDF und Fotos für Ihren Gebrauch finden Sie als Download: http://www.forschungsgesellschaft.at/routes/downloads/routes_bgld.pdf - Die Broschüre „Jüdische Kulturwege im Burgenland“ ist eine Gemeinschaftsproduktion der burgenländischen Volkshochschulen, der burgenländischen Forschungsgesellschaft, dem Landesmuseum und dem österreichisch-jüdischen Museum in Eisenstadt.

Seit 2004 gibt es die „European Routes of Jewish Heritage“, verwaltet und unterstützt von der European Association for the Preservation and Promotion of Jewish Culture and Heritage (AEPJ). Sie war es auch, die an die Burgenländische Forschungsgesellschaft herangetreten ist, um im Burgenland – und damit erstmals auch in Österreich – einen jüdischen Kulturweg zu initiieren. Mit der vorliegenden Broschüre und der Webseite ist ein erster Schritt in diese Richtung gesetzt.
In insgesamt zwölf Orten des Burgenlandes gab es bis 1938 eigenständige jüdische Kultusgemeinden oder Filialgemeinden. Jedem dieser Orte ist eine kurze historische Beschreibung der jüdischen Geschichte gewidmet. Besucherinnen und Besucher vor Ort haben die Möglichkeit, einen Rundgang zu beschreiten, der an Plätze einstigen jüdischen Lebens führt. Ergänzt wird diese Darstellung durch praktische Hinweise, etwa zum Auffinden der Schlüssel für versperrte Friedhöfe oder der Kontakte zu lokalen Gedenkinitiativen; weiterführende Literaturangaben ermöglichen eine intensivere Auseinandersetzung mit der Geschichte des jeweiligen Ortes. Wo vorhanden finden sich auch Hinweise auf Interviews mit ehemaligen jüdischen BewohnerInnen. Ebenso werden Links zu Videointerviews angegeben, die über einen Vimeo-Kanal abgerufen werden können.
Interessierte sind eingeladen, sich auf die Spuren jüdischen Erbes im Burgenland zu begeben. Ziel ist es, möglichst viele Menschen anzusprechen und zur Auseinandersetzung mit diesem Teil der Geschichte des Burgenlandes anzuregen

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