Projekt „Mitten Unter Uns“ macht auf die lange Geschichte des jüdisch-christlichen Zusammenlebens in Eisenstadt aufmerksam

Ein Gedenkprojekt dokumentiert in neun Videos die Biographien von jüdischen Verfolgten des Nationalsozialismus aus Eisenstadt.

Christiane Moritz ist die Projektverantwortliche. Die pensionierte ORF Mitarbeiterin hat recherchiert, wo in Eisenstadt jüdische Familien gewohnt haben. Dabei ist auch der Name des Projektes „Mitten Unter Uns“ entstanden. Von den 446 Jüdinnen und Juden Eisenstadts überlebten etwa 250 die Shoah. Nur einige Eisenstädter Juden kehrten nach 1945 wieder zurück. Moritz: „Juden und Jüdinnen haben überall in der Stadt gewohnt. Haus an Haus mit ihren christlichen Nachbarn. Nicht nur im jüdischen Viertel.“ Die Projektgruppe hat exemplarisch 9 Einzelschicksale ausgewählt, die in den Videos beleuchtet werden. Moritz: „Besonders berührt hat mich, dass es von den Vertriebenen Berichte über ihre Zeit in Eisenstadt und ihr weiteres Leben gibt. Von den Ermordeten heißt es nur: „geboren – wohnhaft – deportiert – verstorben…“.

 

 

Sehen Sie alle Videos auf der Website des Gedenkprojektes „Mitten Unter Uns“: - Link

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Von den 446 Jüdinnen und Juden Eisenstadts überlebten etwa 250 die Shoah. Nur einige Eisenstädter Juden kehrten nach 1945 wieder zurück.
Von den 446 Jüdinnen und Juden Eisenstadts überlebten etwa 250 die Shoah. Nur einige Eisenstädter Juden kehrten nach 1945 wieder zurück.
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