Denkmaleröffnung: Ritzing gedenkt den NS-Opfern

Um den 18 Roma sowie den drei Menschen, Opfer der NS-Euthanasie, ein Erinnerungs-Denkmal zu setzen, wird in Ritzing eine Skulptur von Christian Gmeiner errichtet. Eine Initiative von _erinnern.at_: Idee und Erstellung des Kunstwerkes: MMag. Christian Gmeiner, _erinnern.at_-Niederösterreich, Krems/Ritzing Historische Recherche: Dr. Herbert Brettl, _erinnern.at_-Burgenland, Halbturn Ort: Friedhof Ritzing
19.05.2019  |  13:30  -  14:30   |  

Um den 18 Roma sowie den drei Menschen, Opfer der NS-Euthanasie, ein Erinnerungs-Denkmal zu setzen, wird in Ritzing eine Skulptur von Christian Gmeiner errichtet: Ohne Trivialisierung, ohne übertriebene Ästhetisierung, doch mit repräsentativem Charakter, Individualität und künstlerischer Ambiguität. Um eine Betonsäule reihen sich 21 Betonscheiben, die jeweils mit paarweisen Fußabdrücken der heutigen Ritzinger BewohnerInnen und der burgenländischen Roma Community versehen werden.

 

Sie symbolisieren die 21 in der NS-Zeit verschleppten und ermordeten Menschen. Eine Gedenktafel an der Säule listet die Namen der Opfer auf. Die eingeprägten Fußabdrücke stammen von Zeugen der Gegenwart. Zeugen, die vor Ort zur Geschichte und zugleich für einen abwesenden Menschen stehen. Und jeder – ob alt oder jung – kann selbst zum Zeugen werden, indem er sich in die Fußabdrücke stellt und Verantwortung übernimmt. Der wandernde Schatten der Betonstele wird, so die Sonne scheint, die einzelnen Scheiben der Reihe nach beschatten.

 

Eine Initiative von _erinnern.at_:

Idee und Erstellung des Kunstwerkes: MMag. Christian Gmeiner, Krems/Ritzing

Historische Recherche: Dr. Herbert Brettl, Halbturn

 

 

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