Die Verfolgung der Kärntner Roma - zwei Schulprojekte

Zwei Kärntner Schulen bearbeiteten in Projekten die Lebensgeschichte von Helene Weiss, um darüber etwas über die Verfolgung von Sinti und Roma im Nationalsozialismus zu erfahren.

Die Hauptschule 4 Villach erarbeitet eine Lesung mit dem Titel "Abschied von Helene Weiss - die Sidonie von Klagenfurt". Damit wollte Mag. Hans Haider mit den SchülerInnen an das Schicksal eines dreizehnjährigen Mädchens namens Helene Weiss erinnern, das im Jahre 1941 von den Nazis, als Angehörige der Volksgruppe der Sinti, den Zieheltern weggenommen, deportiert und ermordet wurde. Die Lesung wurde am 24.Oktober bei der alljährlichen Gedenkfeier in Klagenfurt beim Mahnmal für die "Opfer für ein freies Österreich" vorgetragen. Den Bericht über das Schulprojekt finden Sie  hier - Download!

Auch eine Klasse der HAK International Klagenfurt beschäftigte sich intensiv mit der Lebensgeschichte der Helene Weiss und hielt vor dem Haus ihrer Pflegeeltern in St. Ruprecht eine Mahnwache ab, für die ein mobiles Denkmal angefertigt wurde, das anschließend noch an verschiedenen anderen Orten aufgestellt wurde. (Fotos)

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