Weisse Flecken

Von Oktober 2008 bis Juni 2009 recherchierten auf Initiative von step21 fünf deutsche, ein deutsch-polnisches, vier österreichische, zwei polnische und drei tschechische Teams die historische Wahrheit hinter den Lücken und Falschmeldungen ihrer Lokalzeitungen aus der Zeit des Nationalsozialismus bzw. der deutschen Besatzung.

Die deutschen Verbrechen der Jahre 1933 bis 1945 wurden in der gelenkten Presse verschwiegen oder manipuliert: Von Rendsburg bis Brno (Brünn), zwischen Klagenfurt und Poznań (Posen) war die Presselandschaft voller „weißer Flecken“ und hetzerischer Propaganda. 
Schon zwei Ausgaben der [Weiße Flecken]-Zeitung haben Jugendliche mit Erinnerungen der letzten lebenden Zeitzeugen gefüllt, nun ist die dritte Ausgabe erschienen! In hoher Auflage gedruckt, wird auch sie Schulen und Gedenkstätten in allen beteiligten Ländern zur Verfügung gestellt. 70 Nachwuchsjournalisten umfasste die Redaktion der dritten Zeitung, die die „weißen Flecken“ in der Geschichte ihres Heimatortes mit ihren Artikeln füllt. Grenzüberschreitend bewahrt sie so Erinnerungen an nationalsozialistisches Unrecht und setzt sich für Pressefreiheit und verantwortlichen Journalismus ein.

Eine Klasse der HAK International Klagenfurt beteiligte sich an dem Projekt und recherchiert die Lebensgeschichte des Juden Otto Zeichner, der einst ihre Schule besuchte.

Den Artikel der Klagenfurter SchülerInnen finden Sie in der Weisse Flecken Zeitung, hier zum Download.

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