Ausstellung: SHOAH - wie war es möglich?

Am Montag, 27. Jänner 2020, um 17:30h, eröffnet Landeshauptmann Dr. Peter Kaiser die Ausstellung SHOAH - wie war es möglich? in den Räumlichkeiten der SPÖ Landesorganisation Kärnten, Lidmanskygasse 15, Klagenfurt. Diese wird dort bis zum 21. Februar zu sehen sein.
27.01.2020 17:30   -  21.02.2020 13:00   |  

Vor 75 Jahren endete der Zweite Weltkrieg und somit auch die Schreckensherrschaft der Nationalsozialisten. In Europa und Fernost hat der Zweite Weltkrieg mindestens 55 Millionen Menschen das Leben gekostet. Einzigartig in der Geschichte gilt die systematisch industriell organisierte Ermordung von geschätzten sechs Millionen Juden, im Rahmen der deutschen Judenvernichtung, später Shoah oder Holocaust genannt. Neben den europäischen Juden wurden von den Nationalsozialisten auch politisch Andersdenkende, Pfarrer, Sinti und Roma, Homosexuelle, Zeugen Jehovas, geistig Behinderte, angeblich „Asoziale“ und weitere nach der Willkür der Nazis, in den Konzentrationslagern ermordet. Der Holocaust war ein beispielloser Völkermord, der in Europa von 1933 bis 1945 von Nazideutschland und seinen Kollaborateuren mit dem Ziel begangen wurde, das jüdische Volk vom Angesicht der Erde zu vernichten.

 

Die Ausstellung befasst sich mit den wichtigsten historischen Aspekten des Holocaust, angefangen mit dem jüdischen Leben in Europa vor dem Holocaust, bis hin zur Befreiung der Konzentrations- und Vernichtungslager und der bemerkenswerten Rückkehr der Überlebenden zum Leben.

 

Die Ausstellung umfasst insgesamt 20 Panele und wurde von der Holocaust Erinnerungs- und Forschungsstätte, Yad Vashem, Jerusalem, Israel, zur Verfügung gestellt.

 

Besuchszeiten für die Ausstellung:

Die Ausstellung ist in der SPÖ-Landesorganisation Kärnten, vom 27. Jänner 2020 bis 21. Februar 2020, während der Öffnungszeiten (Montag bis Donnerstag, 7:30h-16:30h, Freitag 07:30h-13:00h) frei zugänglich.

 

Ausstellungseröffnung: Montag, 27. Jänner 2020, 17:30h, durch Landeshauptmann Dr. Peter Kaiser

 

Die Gedenkstätte Yad Vashem (Foto: CC)
Die Gedenkstätte Yad Vashem (Foto: CC)
Kombinat Media Gestalteer GmbH