Filmabend - "Vertrieben als Slowenen"

Der Dokumentarfilm entstand aus Anlass des 70. Jahrestags der Vertreibung der Kärntner Slowenen, die Vorführung erfolgt in Anwesenheit des Autors Zeit: Dienstag, 08. April 2014, 19:30 Ort: Begegnungszentrum Kreml, Ludwig Walter Straße 29, Villach Am 14. April 1942 wurde ein trauriges Kapitel der Kärntner Geschichte geschrieben. Rund 1.100 Kärntner Slowenen wurden in deutsche Lager vertrieben - als Folge der vorgegebenen Politik des "Schlußstriches" unter eine Volksgruppe.
08.04.2014  |  19:30  -  21:30   |  

Im März 1938 wurde Österreich an Deutschland angeschlossen, mit verheerenden Folgen für die Menschen. Auch in Kärnten. Bereits 1938 wurde der slowenische Pfarrer Vinko Poljanec das erste Opfer des deutschen Faschismus. Und die lokalen Dreiecke Bürgermeister, Ortsbauernführer, NSDAP-Obmann hatten die Aussiedlung als ersten Schritt teilweise bereits in der Illegale vorbereitet.

So wurden am 14. April 1942 fast 300 slowenische Familien in die Lager des Dritten Reiches gebracht, und selbst nach ihrer Rückkehr angefeindet, verfolgt und diskriminiert. Wenn sie nun der Vertreibung gedenken, dann nicht um alte Wunden aufzureißen, sondern um zu mahnen, dass sich solche Kapitel der Geschichte nie wiederholen dürfen.

Für ORF 3 gestaltete Andrej Mohar zum 70. Jahrestag der Vertreibung die Dokumentation "Vertrieben als Slowenen". Der Autor des Filmes wird anwesend sein.

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