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PH Seminar: Über die Geschichte stolpern - erforschen nationalsozialistischer Opferbiografien anhand der 2018 neu verlegten Klagenfurter Stolpersteine

Am 3. April 2019 findet ein ganztägiges PH-Seminar zu den neu im August 2018 in Klagenfurt verlegten Stolpersteinen und die pädagogischen Möglichkeiten die sie bieten statt. Referentin ist Dr. Nadja Danglmaier. ANMELDUNG ÜBER PH ONLINE ERFORDERLICH!
03.04.2019  |  09:00  -  16:00   |  

Welche Personen und Lebensläufe stehen hinter den 12 im Sommer 2018 neu in Klagenfurt verlegten Stolpersteine? Der deutsche Künstler Gunter Deming verlegte bislang in Europa über 40.000 Stolpersteine in Erinnerung an Opfer des Nationalsozialismus. Am letzten selbst gewählten Wohnort der später Ermordeten soll der bodengleich verlegte Stein mit eingraviertem Namen, Geburts- und Todesdatum aufzeigen, dass die Opfer mitten aus der Gesellschaft stammten und keine namenlosen Nummern sondern Menschen wie wir waren. Das Bücken über dem Stein kommt für Demnig einer symbolischen Verneigung vor den Opfern gleich, KritikerInnen hingegen wenden ein, die Stolpersteine würden ein neuerliches Hinwegtrampeln über die Opfer ermöglichen und deren Würde damit ein weiteres Mal verletzen. Das Seminar will den einzelnen Argumenten für und gegen diese Form des Gedenkens nachspüren und Lernchancen aufzeigen, welche uns die bisher zirka 40 in Klagenfurt verlegten Stolpersteine bieten, insbesondere die 2018 neu hinzugekommenen. Wie können wir sie im Unterricht thematisieren und für die Bearbeitung der lokalen NS-Geschichte  nutzen? Welche Möglichkeiten bieten sie uns, um die SchülerInnen zu  Eigenaktivität anzuregen und damit in einen Prozess des forschenden Lernens einzutreten?

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