Gedenken zum 09. November „Unsere vertriebenen Nachbarn. Juden im NÖ Zentralraum – Forschung und Erinnerungskultur“

Schlussveranstaltung zum Top Citizen Science-Projekt „Unsere vertriebenen Nachbarn. Juden im NÖ Zentralraum – Forschung und Erinnerungskultur“ am Do., 9.11.2017 in St. Pölten

Text: Institut für jüdische Geschichte Österreichs (abgerufen am 29.10.2017)

Link: http://www.injoest.ac.at/de/projekte/laufende-projekte/unsere-vertriebenen-nachbarn/unsere-vertriebenen-nachbarn.html

Am Jahrestag der Reichspogromnacht 1938 schließen wir mit einem kurzen Gedenken und einer Ergebnispräsentation das Projekt „Unsere vertriebenen Nachbarn“ ab.

18:30 Uhr Ehemalige Synagoge
Gedenken an die vernichtete jüdische Gemeinde St. Pölten
Beim Gedenkstein können Lichter (bitte ohne religiöses Symbol) entzündet werden.

Weg im Schweigen zum Bildungshaus St. Hippolyt

19.00 Uhr Bildungshaus St. Hippolyt
Top Citizen Science-Projekt „Unsere vertriebenen Nachbarn“: Ergebnisse, Erfahrungen, Ausblick

Das Historiker-Team des Instituts für jüdische Geschichte Österreichs (Dr. Christoph Lind und Dr. Philipp Mettauer) präsentiert Erfahrungen und Ergebnisse.

Einige TeilnehmerInnen der Projekt-Workshops sprechen über ihre Eindrücke.

Mag.a Roswitha Hammer vom Verein „Steine der Erinnerung“ stellt das Wiener Projekt vor.

Dr.in Martha Keil gibt einen Ausblick auf Forschung und Gedenken.

Moderation: Dr. Martha Keil

 

Der Abend ist für alle Interessierten offen, um Anmeldung per mail office@injoest.ac.at wird gebeten.

Veranstaltungsort: Bildungshaus St. Hippolyt, Eybnerstraße 5, 3100 St. Pölten

Das Projekt „Unsere vertriebenen Nachbarn“ soll Informationen erschließen, an die Historiker nur schwer oder gar nicht herankommen: autobiographische Quellen, private Geschäftspapiere und vor allem Informationen aus der familiären Kommunikation.

Forschungsthemen sind die vielfältigen Aspekte des christlich-jüdischen Zusammenlebens vor dem Krieg – Nachbarschaft, Freundschaft, Schule, Vereine, Berufs- und Alltagsleben –, die Gewalt im Nationalsozialismus und etwaige Fortsetzungen der Beziehungen nach 1945.

Die Startveranstaltung am 02.02.2017 informierte über Anliegen, Inhalte und Arbeitsweisen des Projekts und wie Sie dazu beitragen können.
In monatlichen Workshops im Hippolythaus können Sie Ihre Materialien bringen und mit den Historikern des Instituts für jüdische Geschichte Österreichs auswerten oder auf einem moderierten Blog ihre Beiträge diskutieren. Die Ergebnisse werden bei der Schlussveranstaltung am 09.11.2017 präsentiert und unter Beachtung des Datenschutzes auf dem „Memorbuch“ online gestellt.

ReferentInnen

PD Dr. Martha Keil, Dr. Christoph Lind, Dr. Philipp Mettauer
Institut für jüdische Geschichte Österreichs (St. Pölten)

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