Schulwettbewerb: Recherche im Archiv

Zeitgeschichte und der Umgang mit Quellen - Ein Projekt des Stadtarchiv Krems.

Die mediale Berichterstattung über die Corona Pandemie hat wieder gezeigt, wie wichtig der kritische Umgang mit Medien ist. Zahlreiche Verschwörungstheorien und bewusst gelenkte Fehlinformationen können zu Unsicherheiten führen.

 

Gerade im Zusammenhang mit Zeitgeschichte ist die Medien- und Quellenkritik eine wichtige und grundlegende Methode, die auch dabei helfen kann, die aktuelle Berichterstattung differenziert zu betrachten. Das Kremser Stadtarchiv startet dazu passend eine Informationsaktion, die sich vor allem an Schülerinnen und Schüler richtet und in Zusammenhang mit einem Wettbewerb steht, der SchülerInnen dazu animieren soll sich in ihren vorwissenschaftlichen Arbeiten und Diplomarbeiten mit der jüngeren Geschichte der Stadt Krems zu beschäftigen. Bereits in den letzten Jahren wurden Arbeiten, etwa über jüdische SchülerInnen aus Krems, eingereicht und prämiert. Die Aktion soll auf das Archiv insgesamt aufmerksam machen und die Institution als Ressource im Zusammenhang mit zeithistorischen Fragestellungen für Jugendliche zugänglich und interessant machen.


In einem Kurzvideo stellt Archivleiter Daniel Haberler-Maier die Einrichtung vor und gibt wichtige Tipps für die fachgerechte Recherche. Dabei gibt er auch Auskunft über den Umgang mit Quellen.

Informationen zum Stadtarchiv Krems: - Link

Kurzvideo zum Thema Recherche im Stadtarchiv: - Link

 

Wettbewerb der Stadt Krems zur Zeitgeschichte: Angehende Maturantinnen und Maturanten sind eingeladen, ihre Arbeiten einzureichen: zeitgeschichte@krems.gv.at (Einreichfrist bis 30. Juni 2020). Die besten Arbeiten werden prämiert.

Historische Quelle aus dem Kremser Stadtarchiv, die Abstimmungsergebnisse zum „Anschluss“ 1938 aus Stein (Foto: Gregor Kremser)
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