Zeitzeugin Prof.in Dr.in Gerda Lederer im Gespräch

Frau Lederer wohnte 1938 in der Mariahilferstraße - bis sie von den Nationalsozialisten vertrieben wurde. Ende Februar 2013 war Dr. in Gerda Lederer wieder in Wien - in der Herbststraße 104, HLA für Mode und Kunst, und erzählte den Schüler/innen ihre Geschichte. Einleitende Worte und Moderation: Christian Gmeiner

Gerda Lederer wurde am 9. April 1926 als Gerda Heim in Wien geboren und ist im 6. Bezirk von Wien aufgewachsen.

Mit ihren Eltern und ihrer zwei  Jahre älteren Schwester wohnte sie in der Mariahilferstraße, wo die Eltern zwei Geschäfte besaßen. Nach der Volksschule besuchte Gerda das Mädchen-gymnasium in der Rahlgasse.

In 1938 wurde Österreich an Deutschland angeschlossen und folglich Teil des Deutschen Hitler-Reichs.


Gerda konnte mit ihrer Familie vor dem Nazi-Regime fliehen und nach einem Frankreich-Aufenthalt von fast einem Jahr in die USA einreisen. Dort studierte Gerda Physik und Mathematik an der New York University und an der Columbia University, heiratete George Lederer, brachte drei Töchter
zur Welt und unterrichtet danach an einigen Schulen und Universitäten im Staate New York.

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