„Kristallnacht“ – das Pogrom im November 1938

Gespräch mit dem Zeitzeugen Karl Flanner
08.11.2007  |  18:30  -  21:00   |  

Am 9. November 1938 brannten 177 Synagogen im Dritten Reich, tausende Geschäfte und Betriebe jüdischer Eigentümer wurden demoliert und ausgeraubt, zahlreiche Jüdinnen und Juden wurden misshandelt, verhaftet und in Konzentrationslager verschleppt.

Der damalige Reichspropagandaminister Joseph Goebbels verharmloste dieses Pogrom der Nationalsozialisten mit der Bezeichnung „Reichskristallnacht“.

Was danach passierte, wissen wir alle: Der antisemitische Rassenhass führte zur in den Konzentrations- und Vernichtungslagern durchführten sogenannten „Endlösung der Judenfrage“, zum Holocaust.

Prof. Karl Flanner wurde 1920 in Wiener Neustadt geboren. Mit 19 Jahren wurde er von der Gestapo festgenommen und in das KZ Dachau, später nach Buchenwald zwangseingewiesen. Er war Gemeinderat und arbeitete im Stadtarchiv Wiener Neustadt. Er ist Mitbegründer und langjähriger Leiter des Industrieviertelmuseums.


Ort: Industrieviertel-Museum, 2700 Wiener Neustadt, Anna-Rieger-Gasse 4

Anmeldung: bis 1. November beim Bildungs- und Heimatwerk NÖ, Tel. 01/5331899, w.riegler@bhwnoe.at,

 

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