STALAG XVII B Krems-Gneixendorf

Während des Zweiten Weltkrieges befand sich auf dem Gebiet des heutigen Österreich eines der größten Kriegsgefangenenlager des Dritten Reiches ¬ das Kriegsgefangenen-Mannschaftsstammlager (Stalag) XVII B Krems-Gneixendorf.

Zur Geschichte des Stalag XVII B Krems-Gneixendorf

Barbara Stelzl-Marx, Universität Graz

 

Während des Zweiten Weltkrieges befand sich auf dem Gebiet des heutigen Österreich eines der größten Kriegsgefangenenlager des Dritten Reiches ­- das Kriegsgefangenen-Mannschaftsstammlager (Stalag) XVII B Krems-Gneixendorf.[1] Seine Gründung erfolgte am 26. Oktober 1939 in der Nähe des Dorfes Gneixendorf, sechs Kilometer nordwestlich von Krems an der Donau.  Bereits einen Monat zuvor hatte sich auf dem Areal ein Durchgangslager (Dulag) für Kriegsgefangene befunden, welches in das Stalag XVII B umgewandelt wurde.[2] Die Bezeichnung des Lagers ergab sich aus der römischen Ziffer des zuständigen Wehrkreises, einem in der Reihenfolge der Aufstellung fortlaufenden Großbuchstaben sowie dem Namen der nächsten Ortschaft.

 

 

Der äußeren Organisation nach gliederte sich Krems-Gneixendorf in mehrere Bereiche: Das im Westen gelegene „Vorlager“ bestand aus Büros für die Lagerführung und Abwehrgruppe, einem Gefängnis, Unterkünften für Ärzte sowie Quarantänebaracken für Neuankömmlinge. Ein etwa ein Kilometer entferntes „Truppenlager“ diente als Unterkunft für die Wachmannschaft. In seiner Nähe entstand im Frühjahr 1941 ein Kriegsgefangenen-Lagerlazarett mit dreihundert Betten.[3] Im Südosten des Lagergeländes, am Rande des heutigen Flugfeldes Gneixendorf, lag der als „Waldfriedhof Krems-Gneixendorf“ bezeichnete Lagerfriedhof, wo mehr als 1.600 sowjetische Kriegsgefangene beerdigt wurden.[4]

 

 

Die Unterbringung der Gefangenen erfolgte in Holzbaracken, die in der Mitte durch einen Waschraum mit sechs Waschbecken zweigeteilt waren. Neben Stockbetten mit drei Etagen waren einige Tische und Stühle vorhanden, da die Unterkünfte als Schlaf- und Wohnstätten Verwendung fanden. Als Matratzen dienten mit Stroh gefüllte Säcke, die gemeinsam mit den allgemein schlechten hygienischen Bedingungen zu einer regelrechten Ungezieferplage beitrugen. Jeweils vier dieser für vierhundert Personen errichteten Doppelbaracken bildeten einen der insgesamt zwölf Sektoren des Lagers, die ein doppelter Stacheldraht von vier Metern Höhe umzäunte. Zur besseren Überwachung des Areals dienten Wachtürme mit beweglichen Scheinwerfern.[5]

 

Abb. im Archiv. Innenansicht einer Baracke im amerikanischen Lagersektor (Sammlung John Timar, A Wartime Log. Unveröffentlichtes Logbuch aus dem Stalag XVII B, S. 23).

 

Abb. im Archiv. Karikatur zweier amerikanischer Gefangener beim Holen der Lagersuppe (Charles Upchurch, A Wartime Log. Unveröffentlichtes Logbuch aus dem Stalag XVII B, S. 99).

 

Zum Stalag XVII B gehörten zeitweise bis zu 66.000 Kriegsgefangene unterschiedlichster Nationalität, darunter vor allem Franzosen, Belgier, Serben, Polen, Briten, sowjetische Gefangene und italienische Militärinternierte.[6] Ihr überwiegender Großteil war auf einem der zahlreichen Arbeitskommandos außerhalb des Lagers untergebracht, wo sie in der Land- und Forstwirtschaft, im Bergbau, in Industrie und Gewerbe oder im Bauwesen arbeiteten.[7] Im Oktober 1943 wurde für die Aufnahme von insgesamt 4.300 amerikanischen Fliegerunteroffizieren ein eigenes „Teillager der Luftwaffe“ eingerichtet, eine Besonderheit unter der Kriegsgefangenen-Mannschaftsstammlagern im Dritten Reich.[8] Hier entstanden unter anderem das Theaterstück „Stalag 17“[9], die literarische Vorlage für Billy Wilder’s gleichnamigen Spielfilm,[10] sowie zahlreiche Gedichte, Zeichnungen oder Lagerzeitungen.[11]

 

 

Das Über-Leben der Gefangenen war durch eine von von rassisch-ideologischen Motiven geprägte unterschiedliche Behandlung der einzelnen Nationalitäten gekennzeichnet, die sämtliche Bereiche des Lageralltages maßgeblich beeinflußte. Dieses Spezifikum der Kriegsgefangenschaft im Dritten Reich wird etwa anhand der ungleich höheren Mortalität unter den sowjetischen Insassen, ihrem allgemein schlechteren Gesundheitszustand oder ihrem Ausschluß von der Betreuung durch internationale Hilfsorganisationen sichtbar. Aber auch die Lebensbedingungen der übrigen Nationalitäten richteten sich nach einer klar strukturieren Gefangenenhierarchie.

 

Abb. im Archiv. Personalkarte I des im Krankenrevier vom Stalag XVII B im März 1942 an allgemeiner Körperschwäche verstorbenen sowjetischen Kriegsgefangenen Iwan Smolnikow, der im „Waldfriedhof“ des Lagers begraben wurde (Zentralarchiv des Verteidigungsministeriums der Russischen Föderation, Podol’sk bei Moskau).

 

Mit dem Herannahen der Roten Armee begann Anfang April 1945 die Evakuierung aller gehfähigen Gefangenen aus Krems-Gneixendorf in das dreihundert Kilometer entfernte Auffanglager Weilhartsfort bei Braunau. Ihre Befreiung erfolgte am 3. Mai 1945 durch die 13. US-Panzerdivision.[12] Das Stalag XVII B wurde am 9. Mai 1945 von der Roten Armee befreit und diente nach der Repatriierung der ehemaligen Lagerinsassen vorübergehend als Unterbringung für sowjetische Besatzungssoldaten.[13] Noch im Jahre 1945 erfolgte die Exhumierung von 1.640 im „Waldfriedhof“ bestatteten sowjetischen Kriegsgefangenen. Die vergleichsweise geringe Zahl an Verstorbenen der übrigen Nationalitäten war davon ausgenommen.[14] Die Baracken wurden bald nach Kriegsende abgerissen und das Lagerareal dem Erdboden gleichgemacht.

 

Abb. im Archiv. US-amerikanische Gefangene warten nach der Evakuierung aus Krems-Gneixendorf auf ihre Befreiung im Auffanglager Weilhartsforst bei Braunau (Sammlung Leslie Jackson, Bethesda, MD).

 

55 Jahre nach Kriegsende verweisen vier, an signifikanten Punkten des einstigen Lagerareals errichtete Tafeln mit der Aufschrift „Stalag XVII B ?“ auf die Dimensionen des weitgehend unsichtbar gewordenen Kriegsgefangenen-Mannschaftsstammlagers. Sie sollen gemeinsam mit mehreren Gedenksteinen auf der Flughafenstraße an das einst größte Kriegsgefangenenlager in Österreich und an das Schicksal der darin untergebrachten Menschen erinnern.

 


„Zeitzeugenberichte“

zusammengestellt und eingeleitet von Barbara Stelzl-Marx

 

Im folgenden sollen zwei „Zeitzeugen“ zu Wort kommen, deren Leben vor mehr als 55 Jahren eng mit dem Stalag XVII B verknüpft waren. Im Mittelpunkt steht hierbei das Ziel, Erinnerungen dieser Menschen an Krems-Gneixendorf aus einer subjektiven Sicht, gleichsam einer „Perspektive von unten“ zugänglich zu machen. Trotz des hohen Alters der Betroffenen erklärten sich jeweils ein ehemaliger amerikanischer und sowjetischer Kriegsgefangener bereit, ihre Eindrücke eigens für diese Publikation zu Papier zu bringen. Für ihre großes Entgegenkommen sei herzlich gedankt. An dieser Stelle muß auch erwähnt werden, daß jene französischen und belgischen „Zeitzeugen“, mit welchen eine diesbezügliche Kontaktaufnahme versucht wurde, bereits nicht mehr lebten. Wie der Direktor der Amicale des Stalags XVIII, einer Organisation ehemaliger französischer Kriegsgefangener aus dem Wehrkreis XVIII, hinsichtlich der für das Stalag XVII B zuständigen Vereinigung bemerkte, „kommt die ‘Amicale des Stalags XVII’ an seine Ende – wie bei uns – die noch lebenden ex-KGF sehr ALT sind!“[15]

Der erste, als „The Camp Remembered“[16] betitelte Text stammt von William Chapin, einem Flieger der US Air Force, der sich von Jänner 1945 bis Kriegsende im Lazarett von Krems-Gneixendorf befand. In der Gefangenschaft mußte ihm als Folge der Verletzungen, die er sich beim Absturz seiner B-24 zugezogen hatte, ein Bein amputiert werden. Nach Kriegsende arbeitete Chapin als Journalist für verschiedene amerikanische Zeitungen und lehrte später am Publizistikinstitut der San Francisco State University. 1992 erschien „The Milk Run“[17], ein Bericht über seine Erlebnisse während des Krieges und der Gefangenschaft im Stalag XVII B. Heute lebt der 81-Jährige mit seiner Frau O’Hara in Sonoma, Kalifornien.[18]

Die je nach Nationalität unterschiedlichen Lebensbedingungen während der Gefangenschaft, aber auch nach der Rückkehr in die Heimat verdeutlicht der Bericht des ehemaligen sowjetischen Kriegsgefangenen Dmitrij Cirov „Traurige Erinnerungen und gute Erinnerungen“[19]. Cirov geriet im September 1941 am ukrainischen Fluß Desna in deutsche Gefangenschaft. Über mehrere Lager in Weiß- und Westrußland wurde der damals Zwanzigjährige im Oktober 1941 in das Stalag 316 Lamsdorf und bereits am 23.  November 1941 nach Krems-Gneixendorf  verlegt. Von Juli 1942 bis zur Evakuierung des Stalag XVII B im April 1945 arbeitete Cirov bei niederösterreichischen Weinbauern in Gedersdorf unweit von Krems. Nach Kriegsende wurde er vom sowjetischen Innenministerium verhört, hatte allerdings nach eigenen Angaben unter keinen Repressalien zu leiden. Nach dem Abschluß seines Universitätsstudiums im Jahre 1948 fand Cirov einen Posten als Lehrer für Russische Sprache und Literatur, beendete 1960 seine Dissertation und lehrte letztendlich als Dozent an der Universität Karaganda, Kasachstan.[20] Im Zuge der „Perestrojka“ begann Cirov, Erinnerungen an die Kriegsgefangenschaft in einem als „Unter den Verschollenen“[21] betitelten Band seiner umfangreichen, bisher allerdings unveröffentlichten Autobiographie zusammenzufassen.[22] Zur Zeit werden Sponsoren gesucht, welche die Übersetzung und Herausgabe dieses beeindruckenden und bisher einzigen Erlebnisberichtes eines ehemaligen sowjetischen Kriegsgefangenen aus dem Stalag XVII B ermöglichen könnten. Wie Cirov in „Traurige Erinnerungen und gute Erinnerungen“ abschließend meint, sind er und seine Frau Valentia aufgrund ihrer kärglichen Pension in Karaganda, Kasachstan, nur mehr dank der Hilfe österreichischer Freunde am Leben.

 

 


The Camp Remembered

William Chapin, Sonoma, CA

 

 

Abb. im Archiv. William Chapin mit seiner Frau O’Hara in Vermont 1945, unmittelbar nach der Rückkehr aus der Kriegsgefangenschaft (Sammlung William Chapin, Sonoma, CA).

 

Abb. im Archiv. William Chapin im Jahre 1999 (Sammlung William Chapin, Sonoma, CA).

 

It’s well known that hunger was a major problem, the major challenge, in the prisoner-of-war camps of both Europe and Asia during World War II. But for me, a POW in Stalag 17-B at the end of the war, the cold weather was just about as bad, and so was the boredom.

I lost a leg when my B-24 bomber was shot down over Yugoslavia on November 5, 1944, so I was always in the hospital section of the camp. Austria, that year, had a very harsh winter. I was in a room with some thirty other wounded prisoners of several nationalities. Most of us were bed-ridden, and it was so cold our steamy breaths were like small geysers ascending to the ceiling.

I had a woolen Army camp and woolen gloves; I wore them all day and night, and even though I was fully clothed, I froze under my skimpy blanket. I’ve lived in Vermont and Montreal, Canada. Those places have cold climates, but they were hothouses compared to Stalag 17-B. Brrrr!

Our room had a fireplace but no firewood. On one especially frigid day, we Americans – there were twelve of us – hatched a plot. At dusk, we made sure that no German guards were in the vicinity. And then two of us, who were ambulant, went into the dark corridor outside of our room and ‘confiscated’ a large wooden bench. In a trice, that bench was smashed to smithereens, and presently we had a roaring fire. Oh, Happy Day, Happy Cozy Night! I swear, they must have heard our lusty cheers in Krems and in nearby Gneixendorf.

Of course, when April arrived, so did warmer weather, and when we were liberated, on May 9, 1945, the cold was no longer a factor. But I still shiver when I think of it. Maybe that’s why my family and I moved to Sunny California (which today is raining buckets.)

 

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And the boredom? Every day was much like the day that had just passed, and we were never going anywhere. We told endless stories – about our lives back home, about our wives, our lovers, our pastimes – and I suspect that many other stories were embroidered. What did it matter?

There was humor, too; but it could best be described as ‘gallows humor’. It wasn’t subtle. An early arrival in my room was a P-47 pilot named Al McKnight. Walking through Belgium before he was captured, he suffered severe frostbite. All of his toes had to be removed, and from then on he was known as ‘Twinkle Toes McKnight.’ Good Lord.

On many a night, Ernie McCabe, a B-17 co-pilot with a gimpy leg, and I played bridge until ‘lights out’ against two French medics. We used to trounce them regularly. They would bow stiffly when they left and then, when they were in the corridor, we’d hear them screaming at each other. „Sacre mille cochons! Stupide!“

And we’d laugh. It helped to relieve the boredom.

 

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My wife and I visited Krems-Gneixendorf in 1971, in search of Stalag 17-B. We drove through Gneixendorf, and I remember seeing a sign that said the town had been Beethoven’s summer home.

And the prison camp? All we could find was a great big potato patch. We stood there for a while, taking pictures of each other. Then we went home.

 

END

 

 




[1]           Die folgenden Ausführungen beruhen auf: Barbara Stelzl-Marx, Zwischen Fiktion und Zeitzeugenschaft. Amerikanische und sowjetische Kriegsgefangene im Stalag XVII B Krems-Gneixendorf. Tübingen 2000.

[2]           Bundesarchiv-Militärarchiv Freiburg im Breisgau (= BA-MA), RH 53-17/37, Befehl Wehrkreiskommando XVII, v. 22.9.1939.

[3]           Jean-Louis Moret-Bailly, Le Stalag XVII B. Le camp de base. Les kommandos. Paris o.J., S. 9f.

[4]           1600 Russen werden in Krems exhumiert. Opfer des Gefangenenlagers Gneisendorf [sic!] werden auf den Friedhof überführt, in: Die Presse, 15.9.1960, S. 4.

[5]           Stelzl-Marx, Zwischen Fiktion und Zeitzeugenschaft, S. 68ff.

[6]           BA-MA, RW 6/v. 184, 450-453. Bestandsmeldungen OKW/Abt. Kgf. bzw. Chef KGW.

[7]           Helga Roswitha Gatterbauer, Arbeitseinsatz und Behandlung der Kriegsgefangenen in der Ostmark während des Zweiten Weltkrieges. Unveröffentlichte Diss. Salzburg 1975; Moret-Bailly, Stalag XVII B, S. 47ff.

[8]           BA-MA, RW 6/v. 273. Organisationsbefehl Nr. 51 OKW/Chef KGW, v. 18.11.1943; Robert Streibel, Stalag 17 B – mehr als nur ein Hollywoodschinken, in: Das Waldviertel. Zeitschrift für Heimat- und Regionalkunde des Waldviertels und der Wachau. Heft 1989/3, S. 197-217.

[9]           Donald Bevan, Edmund Trzcinski, Stalag 17. Acting Edition. Comedy Melodrama in Three Acts. New York 1948, Nachdruck 1979.

[10]          Stalag 17, Regie Billy Wilder. Mit  William Holden und Don Taylor. Paramount Pictures 1952.

[11]          Barbara Marx, Stimmen aus dem Stalag XVII B. Das ‘Wartime Log’ als Bewältigungsversuch einer Extremsituation, in: Krieg und Literatur/War and Literature. Vol. 1/1995, Osnabrück 1995, S. 41-60.

[12]          Military Intelligence Service War Department, American Prisoners of War in Germany: Stalag 17B (1.11.1945), hg. v. American Ex-Prisoners of War. Arlington, o. J., S. 7.

[13]          Ju. Semin, Generalsstab der Verteidigungskräfte der Russischen Föderation, Brief an Barbara Stelzl-Marx. Moskau 2.4.1997.

[14]          1600 Russen werden in Krems exhumiert, in: Die Presse.

[15]          Raymond Magnard, Brief an Barbara Stelzl-Marx. Paris 21.2.2000.

[16]          William Chapin, The Camp Remembered. Unveröffentlichtes Manuskript. Sonoma 2000.

[17]          William Chapin, The Milk Run. Prisoner of War, 1944: An American Flier in Stalag 17-B. Sausalito 1992. Vgl. dazu auch: Stelzl-Marx, Zwischen Fiktion und Zeitzeugenschaft, S. 223ff.

[18]          William Chapin, Brief an Barbara Stelzl-Marx. Sonoma 23.2.2000; Barbara Stelzl, Sinnstiftung. Erlebnisberichte ehemaliger amerikanischer Kriegsgefangener im Stalag XVII B, in: Thomas F. Schneider (Hg.), Kriegserlebnis und Legendenbildung. Das Bild des ‘modernen’ Krieges in Literatur, Theater, Photographie und Film. Bd. 2. Osnabrück 1999, S. 579-602.

[19]          Dmitrij Cirov, Pamjat’ skorbnaja i pamjat’ dobraja. Unveröffentlichtes Manuskript. Karaganda 2000.

[20]          Stelzl-Marx, Zwischen Fiktion und Zeitzeugenschaft, S. 252ff.

[21]          Eine kommentierte Übersetzung zentraler Passagen dieses Bandes ist an der Volkshochschule Krems erhältlich: Herwig Rabl (Hg.), Dmitrij Cirov, „Unter den Verschollenen“. Aus den Erinnerungen eines ehemaligen sowjetischen Kriegsgefangenen im Stalag XVII B Krems-Gneixendorf 1941-1945. Bearbeitet, eingeleitet und übersetzt von Barbara Stelzl. Unveröffentlichtes Manuskript. Graz 1999.

[22]          Barbara Stelzl-Marx, Erinnerungsliteratur. Lebensgeschichte(n) eines ehemaligen sowjetischen Kriegsgefangenen, in: Peter Deutschmann (Hg.), Junges Forum Slavistische Literaturwissenschaft. Graz 2000 (in Druck).

 

 

Luftbildaufnahme des Lagerareals von Krems-Gneixendorf, worauf die Baracken als weiße Balken erkennbar sind. Etwas abseits liegen das Lazarett sowie der Gefangenenfriedhof (National Archives, Washington, D.C.).
Leiter und Mitarbeiter der „Briefprüfung“ (Sammlung Klara Dobner, Krems).
Die Baracken der Gefangenen lagen auf beiden Seiten der Lagerstraße, die das gesamte Areal in der Mitte durchschnitt (Amicale des Stalags XVII B, Paris).
Ein seltener Anblick in Krems: Schwarze Kriegsgefangene im französischen Sektor des Stalag XVII B (Sammlung Karl und Elisabeth Jell, Krems).
Eine der insgesamt sechs vom Kremser Künstler Christian Gmeiner entworfenen Stahltafeln, die am 5. Mai 2000 der Öffentlichkeit übergeben wurden
Blick von einem der Wachtürme
Blick von einem der Wachtürme
Ein belgischer Kriegsgefangener aus dem Stalag XVII B und eine österreichische Weinbäuerin bei der Arbeit im Weingarten (Sammlung Barbara Stelzl-Marx, Graz).
Ein belgischer Kriegsgefangener aus dem Stalag XVII B und eine österreichische Weinbäuerin bei der Arbeit im Weingarten (Sammlung Barbara Stelzl-Marx, Graz).
Betonreste vom ehemaligen Lager (Foto Gmeiner, Einladungskarte Vorderseite 5. Mai 2000)
Betonreste vom ehemaligen Lager (Foto Gmeiner, Einladungskarte Vorderseite 5. Mai 2000)
Fundamentreste vom ehemaligen Lager
Fundamentreste vom ehemaligen Lager
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