III. Hartheimer Forschungskolloquium zur NS-Euthanasie: "Wahrnehmungen - Reaktionen - Widerstand"

III. Hartheimer Forschungskolloquium zur NS-Euthanasie - Wahrnehmungen - Reaktionen - Widerstand. Freitag, 4. Oktober 2019, Lern- und Gedenkort Schloss Hartheim.
04.10.2019  |  10:00  -  16:15   |  

Der Lern- und Gedenkort Schloss Hartheim und das Franz und Franziska Jägerstätter Institut (Linz) wollen sich im III. Hartheimer Forschungskolloquium der Frage widmen, in welchen Kontexten das Wissen um die NS-Euthanasie auf ablehnende Reaktionen stieß und Widerstand gegen die NS-Euthanasie zur Handlungsoption wurde. Das Forschungskolloquium soll dazu beitragen, die Bandbreite der Reaktionen auf die NS-Euthanasie herauszuarbeiten. Die Beiträge jüngerer und aktueller Forschung beleuchten das Thema aus biografischer und regionalhistorischer Perspektive mit Beispielen aus Österreich und Deutschland.

Über 70.000 Menschen fielen in den Jahren 1940 und 1941 der NS-Euthanasieaktion „T4“ zum Opfer. Es war dies der erste industriell durchgeführte Massenmord des NS-Regimes. Im August 1941 kam es zum Stopp der „Aktion T4“, die über insgesamt sechs Einrichtungen im Deutschen Reich verfügte, in denen Menschen mit Behinderungen und psychischen Erkrankungen durch Kohlenmonoxid ermordet wurden.

Es wird um Anmeldung bis spätestens 20.09.2019 gebeten
office@schloss-hartheim.at | +43-(0)7274-6536-546

Die Teilnahme ist kostenlos.

Einladung
Programm

Gedenkstätte Hartheim (© Manfred Scheucher/voll-fotograf.at)
Gedenkstätte Hartheim (© Manfred Scheucher/voll-fotograf.at)
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