Bericht zum 33. Israel-Seminar

Das 33. Seminar in Israel in Kooperation mit der PH Salzburg fand unter Leitung von Elisabeth Streibl im August 2018 statt.

21 österreichische Lehrerinnen und Lehrer waren  Teil der Seminargruppe. Die Tatsache, dass Historikerinnen und Historiker aus unterschiedlichen Schultypen und  mit unterschiedlichen Lehrerfahrungen an dem Seminar teilnehmen, hat sich auch diesmal als erfolgreich erwiesen. Offen für Neues, motiviert das Seminar durch rege Beteiligung mitzugestalten und dem Bewusstsein, dass die Themen Holocaust und Erinnerungskultur ein Teil des Lehrens und Lernen sein muss, ist allen von ihnen bewusst.

 

Mit der Seminarleitung in Yad Vashem war Myriam Matalon betraut. Gut strukutiert organisierte sie das Programm und gestaltete workshops   mit verschiedenen Schwerpunkten.

 

Yehuda Bauer mit seinen Ausführungen und Gedanken zur Verfolgung der Juden in Nazideutschland  in den Jahren 1933- 1939 und die Frage der Endlösung waren herausragend und brillant.

 

Ein Rundgang durch das Historische Museum von Yad Vashem und durch die Gedenkstätte Yad Vashem gaben einen guten Einblick über die Bedeutung dieses Ortes für Israel. Tobias Ebbrecht- Hartmanns Vortrag  ‚Vom Vorurteil zur Weltanschauung- Elemente des Antisemitismus‘ hatte einen wichtigen Bezug zur heutigen Situation in Österreich.

 

Die zweite Gedenkstätte- Lohamei Haghetaot- ergänzte die Inhalte von Yad Vashem und betont mit dem Schwerpunkt  des israelisch- arabischen Dialogs die Bedeutung der dialogischen Auseinandersetzung in der Geschichte. Die Begegnung und das Gespräch mit einem israelischen und einem arabischen Jugendlichen verdeutlichen  die Komplexität der Situation in Israel .

 

Ein wichtiger Punkt des Seminarprogramms ist die Begegnung mit den ‚Israeli Austrians‘ sowohl in Jerusaelm ( diesmal mit über 40 Gästen) als auch in Tel Aviv. Beide Treffen gaben Gelegenheit und Zeit für Gespräche- das Finden von Gemeinsamen und das Bedürfnis die Haltungen des Gegenübers zu verstehen.

 

Die geopolitischen Exkursionen  nach Massada und dem Toten Meer mit Ben Lev-Kadesh waren hervorragend. Die Tour durch Jerusalem mit Shirley Graetz war informativ und wichtig .

 

Shlomit Gross begleitete die Gruppe für zwei Tage in den Norden. Das Programm war vielseitig- die Golan Höhen, Sfad, das Drusendorf Birkhat Ram, Capernaum und als Abschluss Rosh Hanikra.

 

Die Projekte und Unterrichtseinheiten, die die Teilnehmer im Laufe des Seminars  erarbeitet hatten,  überzeugten wie wichtig dieses Seminar in Israel gemeinsam mit dem Remembrance Center Yad Vashem in Jerusalem und dem Center for Humanistic Education in Lohamei Haghetaot ist.

Ein wichtiger Punkt des Seminarprogramms ist die Begegnung mit den ‚Israeli Austrians‘ sowohl in Jerusaelm ( diesmal mit über 40 Gästen) als auch in Tel Aviv. Hier im Bild Elisabeth Streibl, Seminarbegleitung, und eine Zeitzeugin in Jerusalem.
Ein wichtiger Punkt des Seminarprogramms ist die Begegnung mit den ‚Israeli Austrians‘ sowohl in Jerusaelm ( diesmal mit über 40 Gästen) als auch in Tel Aviv. Hier im Bild Elisabeth Streibl, Seminarbegleitung, und eine Zeitzeugin in Jerusalem.
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