Jüdisches Leben in Güssing - eine Spurensuche

Rundgang mit Karl Heinz Gober, BA, MA und Dr. Michael Hammer - Ort: Güssing - Franziskanerkloster (Klostersaal) - Anmeldung: 0 33 22/ 43 129
09.11.2018  |  19:30  -  21:00   |  

Seit der ersten Hälfte des 18. Jahrhunderts beherbergte die Herrschaftsstadt Güssing eine sowohl in wirtschaftlicher als auch
kultureller Hinsicht reiche Judengemeinde. Als Schutzjuden der
Batthyány blühte die nahezu autonome Judengemeinschaft derart auf, dass um die Mitte des 19. Jahrhunderts der jüdische Bevölkerungsanteil in Güssing auf mehr als 40 Prozent anstieg. Die Machtübernahme der Nationalsozialisten in Österreich im März 1938 besiegelte das Ende der jüdischen Gemeinde in Güssing.
Michael Hammer, Univ. Ass. für mittelalterliche Geschichte an der Uni
Graz, skizziert die jüdische Geschichte und das Zusammenleben mit
der christlichen Bevölkerung. Der Zeithistoriker Karl Heinz Gober wendet sich v.a. den Entwicklungen des 20. Jahrhunderts zu - fokussiert auf die jüdische Bevölkerung in den Schicksalsmonaten von 1938.
Eine Veranstaltung der VHS-Burgenland
 

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