Das "Visual History Archiv" in Salzburg

Das „Visual History Archive“ des „USC Shoah Foundation Institute for Visual History and Education“ ist an der an der Universität Salzburg einsehbar.

Die Arbeit am Film "Schindlers Liste" in den 1990er Jahren war für Regisseur Steven Spielberg der Anstoß, reale Lebensgeschichten von NS- Überlebenden zu dokumentieren. Aus der Initiative entstanden über 50.000 Video-Interviews mit Überlebenden und Zeugen der Shoah und anderer Opfergruppen. Die Shoah ist die hebräische Bezeichnung für den Völkermord an den Juden während der Zeit des Nationalsozialismus und heißt übersetzt "Unheil" oder "große Katastrophe". Die 120.000 Stunden umfassende Datenbank des "Visual History Archive" ist das weltweit größte historische Video-Archiv und inzwischen an der amerikanischen University of Southern California in Los Angeles angesiedelt. Jetzt ist die gesamte internetbasierte Plattform über Vermittlung des Salzburger Historikers Albert Lichtblau erstmals in Österreich zugänglich, und zwar an der Universität Salzburg.
 

Die Präsentation erfolgte am 9. Juni 2011: - link

Rundfunksendung: Shoah Datenbank Visual History Archive in: Dimensionen - die Welt der Wissenschaft (Aussstrahlung Freitag, 1. Juli 2011, Ö 1, 19:05, 1. Teil)

Redaktion und Moderation: Franz Tomandl, Autorin: Maria Mayer
Sendung mit Albert Lichtblau (Historiker, Zentrum für jüdische Kulturgeschichte, Universität Salzburg), Verena Nägel (Politikwissenschaftlerin, FU Berli), Werner Dreier (Historiker, erinnern.at),  Marko Feingold (Präsident der Israelitischen Kultusgemeinde, Salzburg, KZ Überlebender). - link

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