„Zwangsarbeit im Nationalsozialismus“ in Österreich exklusiv im Museum Arbeitswelt Steyr

Vom 12. Mai – 18. Dezember 2016 im Museum Arbeitswelt Steyr. Mit ausführlichem Begleitprogramm!

Mehr als 20 Millionen Menschen aus ganz Europa mussten während des Zweiten Weltkrieges Zwangsarbeit im Deutschen Reich oder in den besetzten
Gebieten leisten. Überall wurden Frauen, Männer und Kinder eingesetzt – in Rüstungsbetrieben wie der Steyr-Daimler-Puch AG ebenso wie auf Baustellen,
in der Landwirtschaft, im Handwerk oder in Privathaushalten. Jede/r ist ihnen begegnet – ob als Wehrmachtssoldat in den besetzten Gebieten oder als Bäuerin im Ennstal.
Die Ausstellung „Zwangsarbeit im Nationalsozialismus“ erzählt erstmals die gesamte Geschichte dieser systematischen Ausbeutung und ihrer Folgen. Mit
historischen Exponaten und Fotografien beleuchtet sie das rassistisch definierte Verhältnis zwischen der sogenannten „Volksgemeinschaft“ und Zwangsarbeiter/innen – mit allen Handlungsspielräumen, die sich den Menschen boten.
Nach Berlin, Dortmund, Hamburg, Moskau, Prag und Warschau wird die Ausstellung speziell um die österreichischen Aspekte dieser Zeitgeschichte
erweitert und ist in Österreich exklusiv nur in Steyr – Museum Arbeitswelt – zu sehen!
Eine Ausstellung der Stiftung Gedenkstätten Buchenwald und Mittelbau-Dora im Museum Arbeitswelt Steyr, initiiert und gefördert von der Stiftung „Erinnerung, Verantwortung und Zukunft“ (EVZ). - link

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Begleitprogramm: - download

1. Veranstaltungen Mai/Juni:

Das Begleitprogramm der internationalen Wanderausstellung Zwangsarbeit im Nationalsozialismus findet in Steyr, Linz und Wien statt.

Donnerstag, 19. Mai 2016, 19 Uhr: Zwangsarbeit in Europa, Österreich und Steyr

Dienstag, 7. Juni 2016, 19 Uhr; Sklavinnen der „Herrenmenschen“

Unter den aus fast ganz Europa ins NS-Reich verschleppten Menschen befanden sich sehr viele Frauen. Vergessen werden die schwierigen Bedingungen unter denen sie – oft schwanger, teils mit kleinen Kindern – leben mussten. Die Historikerinnen Brigitte Halbmayr, Margarethe Ruff und Sabine Schweitzer beleuchten die Situation der Zwangsarbeiterinnen.

Samstag, 25. Juni 2016, 11 Uhr: So weit uns Spaniens Hoffnung trug

Der Schriftsteller Erich Hackl und die Schauspielerin Maria Hofstätter lesen Erzählungen und Berichte aus dem Spanischen Bürgerkrieg, dem ersten großen Abwehrkampf gegen den Faschismus. Die Texte thematisieren nicht nur die Beweggründe der Menschen, die sich aktiv gegen Francos Militärs gerichtet haben, sondern auch ihre Siege und Niederlagen.

 

Informationen zur Ausstellung: - link

Unterrichtsmaterial von _erinnern.at_ zu Zwangsarbeit in Vorarlberg: - link

abgelegt unter:
Kombinat Media Gestalteer GmbH