Victoria Kumar neu im Team von _erinnern.at_

Projekt „Digitale Erinnerungslandschaft - digitale Erinnerungspädagogik im Umgang mit den Opfern des Nationalsozialismus“ startet nun.

Seit September 2019 verstärkt Dr. in Victoria Kumar das Team von _erinnern.at_ in Bregenz. Dr.in Victoria Kumar hat in Graz und Jerusalem Geschichte studiert und über die Auswanderung und Flucht österreichischer Jüdinnen und Juden nach Palästina promoviert. In den letzten Jahren war sie in unterschiedlichen Projekten am Centrum für Jüdische Studien Graz sowie als Lehrbeauftragte am Center for Austrian Studies an der Hebrew University of Jerusalem tätig. Ihre Forschungsschwerpunkte sind u.a.: Jüdische Geschichte Österreichs und der Steiermark, Flucht und Migration aus historischer und gegenwärtiger Perspektive, Exil in Palästina/Israel, Erinnerungskultur.

 

Victoria Kumar hat beim ZeitzeugInnenprojekt weiter_erzählen mitgearbeitet und ist nun im Projekt „Digitale Erinnerungslandschaft - digitale Erinnerungspädagogik im Umgang mit den Opfern des Nationalsozialismus“ für das Bundesland Vorarlberg zuständig. Ziel des Projektes ist die Entwicklung einer digitalen und georeferenzierten Landkarte, die Erinnerungszeichen an die nationalsozialistische Verfolgungspolitik erschließt und Hintergrundinformationen (Info-Texte, Bild-, Ton-, Videodokumente) dazu liefert. Die Erinnerungskarte wird in Zusammenarbeit mit dem Centrum für Jüdische Studien und dem Zentrum für Informationsmodellierung der Karl-Franzens-Universität Graz entwickelt. Die digitale Erinnerungslandkarte soll insbesondere von SchülerInnen genutzt werden.

 

Publikationen von Dr. in Victoria Kumar

„Land der Verheißung – Ort der Zuflucht. Jüdische Emigration und nationalsozialistische Vertreibung aus Österreich nach Palästina 1920 bis 1945“ (Innsbruck, 2016): - Link

„In Graz und andernorts. Lebenswege und Erinnerungen vertriebener Jüdinnen und Juden“ (Graz 2013): - Link

abgelegt unter:
Victoria Kumar beim Interview mit Robert Perels im April 2019 in Tel Aviv
Victoria Kumar beim Interview mit Robert Perels im April 2019 in Tel Aviv
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