Eine Studie zum Rechtsextremismus in der Einwanderungsgesellschaft: Grauer Wolf im Schafspelz.

Der Befund ist sehr ernüchternd: Die Studie zeigt, dass rechtsextreme Tendenzen bei türkischen Jugendlichen oft verharmlost werden.

Volkshilfe Flüchtlings- & MigrantInnenbetreuung OÖ (Hg.): Grauer Wolf im Schafspelz. Rechtsextremismus in der Einwanderungsgesellschaft, ISBN 978-3-902427-84-7 (Grünbach 2012).

Mit Beiträgen von Kemal Bozay, Thomas Rammerstorfer, Thomas Schmidinger, Christian Schörkhuber.  

 

Besprechung von Güler Alkan (daStandard.at, 13.8.2012): - link

"Der Befund für Österreich könnte nicht schlechter ausfallen: Verharmlosung, Wegschauen und Anbiederung – allesamt geprägt von Unwissen und Ignoranz  - kennzeichnen laut Autoren hierzulande den Umgang mit dieser faschistischen Organisation. Schuld daran sei vor allem die Homogenisierung von Einwanderern als einheitliche Gruppe: Für viele Österreicher gibt es keine politischen, sozialen, oder religiösen Unterschiede innerhalb der Eingewanderte. Dafür fehlt das Interesse am Anderen, kritisieren zwei Autoren. Selbst der Verfassungsschutz bescheinigt den "Grauen Wölfen" Gewaltpotential, allerdings liegt dieser Vermerk bereits drei Jahre zurück. Obwohl die "Grauen Wölfe" sowohl digital als auch analog, vor allem auf YouTube, in Jugendzentren und Schulen höchst aktiv sind."

Aus der Besprechung von Christa Hager (Wiener Zeitung, 31.8.2012): - link

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Ein grauer Wolf kommt nie allein
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