Sprache als Mittel der Ausgrenzung in der Flüchtlingsdebatte

Unter dem Deckmantel als "Asylkritiker" agitieren Rechtsradikale, die Sprache wird als Mittel der Ausgrenzung missbraucht, "Asylant" wird zum "Killwort" in der Debatte um Migration.

Drei Artikel zum Einsatz der Sprache in der emotionalen Debatte um Flüchtlinge:

 

David Tiefenthaler ( ORF.at, 5.08.2015 ): Wenn Menschen zur "Flut" werden

"Sprache ist ein mächtiges Instrument. Besonders in der aktuellen, hochemotional geführten Debatte über die Aufnahme von Flüchtlingen werden Begriffe oft gedankenlos verwendet. Begriffe, die früher oft nur am rechten Rand als salonfähig betrachtet wurden, fanden mit dem Erstarken rechtspopulistischer Parteien in den vergangenen 25 Jahren ihren Weg in breite Diskurse." - link

David Hugendick: Der neue Name der Rechten ( Zeit online, 27.7.2015)

"In die Berichte über brennende Flüchtlingsheime hat sich ein neuer, vermeintlich neutraler Begriff geschlichen: Der fremdenfeindliche Mob heißt nun "Asylkritiker".  - link

Sebastian Gierke: Warum "Asylant" ein Killwort ist (Süddeutsche Zeitung, 11. 12. 2014). "Sprache wird als Mittel der Ausgrenzung missbraucht, beim Thema Migration zeigt sich ihre demagogische Macht. Asylant sagt zwar kaum noch einer, doch andere Unwörter haben Konjunktur." - link

weitere Artikel:

 

Siehe auch DÖW - Rechtsextremismus: - link

abgelegt unter:
Umbrella-Marsch, 19.6.2015. Demonstration vor dem Landhaus in Bregenz für eine menschenwürdige Flüchtlingspolitik
Umbrella-Marsch, 19.6.2015. Demonstration vor dem Landhaus in Bregenz für eine menschenwürdige Flüchtlingspolitik
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