Jüdischer Friedhof Innsbruck

Rundgang im Jüdischen Friedhof in Innsbruck (Tirol)

Am Beispiel ausgewählter Gräber und mit Hilfe kurzer biographischer Verweise werden Antisemitismus in Tirol, Flucht und Verfolgung, das „Arbeitserziehungslager Reichenau“ und das Leben der jüdischen Gemeinde in Innsbruck generell thematisiert. Die Pogromnacht im November 1938 wird anhand des Denkmals der deutschnationalen Burschenschaft „Suevia“ thematisiert.

Öffnungszeiten

Die Rundgänge finden v.a. im Frühjahr statt sowie im Herbst bis ca. Mitte November.
Sondertermine nach Absprache.

Anmeldung / Kosten / Unterbringung:
Tiroler Schulen melden sich über das Tiroler Kulturservice des Landesschulrates für Tirol an. Pro SchülerIn fällt ein Selbstkostenanteil von o 1,50 an, den überwiegenden Teil der Kosten übernimmt das Tiroler Kulturservice.
Bei Schulen aus anderen Bundesländern bzw. sonstigen interessierten Gruppen müssen eigene Vereinbarungen getroffen werden über Horst Schreiber als Kontaktperson.
Für Unterbringungsmöglichkeiten kann nicht gesorgt werden.

Ansprechpartner und Kontakt

6020 Innsbruck, Fritz-Pregl-Str. 2
(Treffpunkt ist aber stets Eingang Südring)

Univ. Doz. Dr. Horst Schreiber
horst.schreiber@uibk.ac.at  

Prof. Hubert Ausserlechner, Tiroler Kulturservicestelle,
Landesschulrat für Tirol, Innrain 1, 6020 Innsbruck
Tel. +43 (0)512 / 520 33 Dw. 111 oder 215
Fax +43 (0)512 / 520 33Dw. 342
tks@lsr-t.gv.at

Anfahrt: Direkt Innsbruck-Stadt.

Zielgruppe

Erste Zielgruppe sind SchülerInnen der 8.-13. Schulstufe. Bei Nachfrage werden derartige zeitgeschichtliche Rundgänge gelegentlich auch mit anderen Interessierten durchgeführt.

Vor- und Nachbereitung durch die LehrerInnen werden als sehr vorteilhaft angesehen, stellen aber keine Voraussetzung dar. Hilfestellungen werden bei Anfrage über Horst Schreiber in seiner Funktion als Leiter des dezentralen Netzwerkes Tirol des bm:bwk-Projektes „Nationalsozialismus und Holocaust: Gedächtnis und Gegenwart“ geleistet.

Unterlagen

Bei Gabriele Rath, Andrea Sommerauer, Martha Verdorfer (Hg.), Bozen – Innsbruck. Zeitgeschichtliche Rundgänge, Bozen 2000, findet sich bei Martin Achrainer ein kurzer Hinweis auf die Geschichte des jüdischen Friedhofs in Innsbruck.

Auf den Spuren des Nationalsozialismus in Innsbruck – ein Projekt des Abendgymnasiums Innsbruck bietet einen kurzen visuellen und textlichen Einblick in den jüdischen Friedhof. http://www.abendgym.tsn.at/ns_ibk/start.html

Orte des Judenpogroms in Innsbruck finden sich unter http://www.novemberpogrom1938.at

Trägerinstitution

Der Rundgang wurde von Martin Achrainer und Horst Schreiber konzipiert. Er wird über das Tiroler Kulturservice des Landesschulrates für Tirol den Tiroler Schulen angeboten. Derzeit stehen diese beiden Personen für den Rundgang zur Verfügung.

Arbeitsschwerpunkte

Eine umfassendere Konzeption mit Dokumenten, Bildern, Arbeitsaufträgen sowie einer möglichen Vor- und Nachbereitung werden ins Auge gefasst. Eine Fortsetzung der Arbeit ist jedoch von einer Projektfinanzierung abhängig, die sich vorerst noch nicht abzeichnet.

Betreuungsangebot

Siehe Trägerinstitution.

Jüdischer Friedhof Innsbruck
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