Antisemitische Karikaturen

Soll bzw. kann mit antisemitischen Karikaturen pädagogisch gearbeitet werden? Diese Frage begleitete auch die Erarbeitung der Broschüre "Ein Mensch ist ein Mensch."

In den Workshops mit Jugendlichen hat sich gezeigt, dass diese mit den "klassischen" antisemitischen Stereotypen wenig anzufangen wissen bzw. diese oftmals gar nicht kennen. Das Redaktionsteam hat deshalb entschieden, in der Broschüre keine antisemitischen Darstellungen zu verwenden, um nicht ungewollt Stereotype zu tradieren. Außerdem waren wir der Meinung, dass ein "entschlüsselnder" Text (wenn er auch noch so erhellend sein mag) die Wirkmacht eines antisemitischen Bildes nicht aufheben wird können.

 

Anlässlich der Diskussionen um die antisemitische Karikatur auf H.C. Straches Facebook-Seite wurde die Frage "Soll bzw. kann mit antisemitischen Karikaturen pädagogisch gearbeitet werden?" einmal mehr aktuell. Wir baten ExpertInnen um eine Stellungnahme zur Karikatur.


Isabel Enzenbach beleuchtet die Karikatur aus pädagogischer Sicht: - download

Gerald Lamprecht verankert die Karikatur im kulturellen Bildgedächtnis unserer Gesellschaft: - download

Andreas Peham erläutert die Verknüpfung von mehreren Strängen des Antisemitismus: - download

 

Ausgangskarikatur und veränderte Karikatur: - download

Zur Karikatur auf der Facebook-Seite von H.C.Strache: - link

Doron
Doron
Ausgangskarikatur
Ausgangskarikatur
Veränderte Karikatur auf der Facebook-Seite von H.C. Strache
Veränderte Karikatur auf der Facebook-Seite von H.C. Strache
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