Ausstellung: "darüber sprechen". Nationalsozialismus und Holocaust: Erinnerungen von Zeitzeuginnen und Zeitzeugen. Mit Handreichung für Lehrende

Die Ausstellung beruht auf Erfahrungen von Zeitzeuginnen und Zeitzeugen. Sie kann von Schulen angefordert werden. Für Lehrende gibt es dazu eine Handreichung.

14 Menschen sprechen in dieser Ausstellung darüber, was sie während der Nazi-Zeit erlebten. Wie Schulfreunde und Freundinnen mit ihnen umgingen, wie die Nachbarn zu Feinden wurden, der Staat zum Mörder. Wie sie überleben konnten und wie es ihren Familien erging. Zitate aus diesen Erinnerungen und historisches Bildmaterial führen zu kurzen Videosequenzen, die mit Smartphone, Tablet oder Computer über QR-Link oder den Internet-Link aufgerufen werden können. Die Erinnerungen werden auf der Rückseite jeder Tafel in jeweils verschiedene Zusammenhänge gestellt: Hier sprechen Fachleute, sie erläutern oder regen an, von einer bestimmten Perspektive aus nachzudenken.

Die Ausstellung ist als Wanderausstellung konzipiert und wird über die Netzwerke von _erinnern.at_ in Wien und den Bundesländern in Schulen vermittelt. An November 2018 ist die Ausstellung in Wien verfügbar, die zweite Ausstellung ist ab September 2018 in Niederösterreich und ab Jänner 2019 in Oberösterreich verfügbar.

Kontakt: office@erinnern.at

Es gibt keine vorgegebene Aufbau-Ordnung, sondern die einzelnen Tafeln sind als Interventionen in den öffentlichen Raum Schule gedacht: Menschen aus der Vergangenheit sprechen zu den Schülerinnen und Schülern über ihre schreckliche Erfahrungen während der NS-Zeit und die Schülerinnen und Schüler werden aufgefordert, sich zur gegenwärtigen Relevanz der angesprochenen Themen zu positionieren und darüber zu sprechen.

Alle Ausstellungstafeln als PDF: - download

Aufbauanleitung: - download

Handreichung zur Ausstellung mit didaktische Anregungen: - download

Informationsblatt: - download

Organisatorische Informationen für Schulen: - download

Bilddokumentation: - download

Zitate: - download

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Interviews


AschnerIlse Aschner (1918 – 2012) kann ihre Eltern nicht retten
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Rückseite: Ute Bock "Jugendliche Flüchtlinge"

 

KleinAmnon Berthold Klein (*1928) hat plötzlich "die Pest"
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Rückseite: Martin Krist "Jüdische Schulkinder"

 

SchillerOskar Schiller (1918-2005) kann nicht vergessen
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Rückseite: Klaus Mihacek "Das kann man nicht vergessen"

 

RosenbachFranz Rosenbach (1927-2012) findet niemand mehr

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Rückseite: Gitta Martl, Nicole Sevik "Zurück aus dem KZ"

 

HübnerJehudith Hübner (*1921) trauert um ihre Schwester
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Rückseite: Brigitte Bailer(-Galanda) "Verfolgung der Kinder"

KovacsGeorge Kovacs (1926 – 2007) wird von Nachbarn ausgeraubt
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Rückseite: Gerhard Botz "Novemberpogrom"
HaberSophie Haber (1922 – 2012) wird gerettet
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Rückseite: Werner Bundschuh "Glück bei der Flucht"
HaberSophie Haber (1922 – 2012) wehrt sich
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Rückseite: Albert Lichtblau "Antisemitismus in der Schule"
LinserJosef Harry Linser (*1928) überlebt
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Rückseite: Renate S. Meissner "Wieder gut machen"
EckhausGideon Eckhaus (*1923) ist zornig
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Rückseite: Ari Rath "Mitschuld anerkennen"
JägerElisabeth Jäger (*1924) erinnert sich an ihren Bruder
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Rückseite: Heidemarie Uhl "Gedenkstätten in Österreich"
NealDorli Neale (*1923) fährt ins Unbekannte
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Rückseite: Horst Schreiber "Kindertransporte"
WeissDavid Weiss (*1927) ist fromm und patriotisch
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Rückseite: Eleonore Lappin-Eppel "Fromme Juden?"
NetzerBatya Netzer (1921 – 2010) denkt an die Zukunft
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Rückseite: David Netzer im Gespräch
SchönRichard Schoen (1914 – 2013) erzählt vom Verlust
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Rückseite: Maria Ecker "Video Interviews"

 

Die Interview-Ausschnitte stammen aus zwei Projekten von _erinnern.at_: „Das Vermächtnis: Verfolgung, Vertreibung und Widerstand im Nationalsozialismus." - link und „Neue Heimat Israel". - link

Konzept und Inhalt: Werner Bundschuh, Werner Dreier, Maria Ecker
Korrektorat: Anna Stiftinger
Videos: Wolfgang Reutz, Christoph Schwemberger
Gestaltung: Sägenvier Designkommunikation

Gestaltung: sägenvier, Designkommunikation, Dornbirn (Sigi Ramoser, Lena Seeberger) - link

 

Fotos Ausstellungseröffnung 7. Mai 2014, Wien: - link

Besprechung der Ausstellung im Jahresbericht 2015 BULME – Bildung für Beruf und Leben: - download

abgelegt unter:
Mittels QR-Code auf den Ausstellungstafeln gelangen SchülerInnen zu den Video-Interviews mit den ZeitzeugInnen.
Mittels QR-Code auf den Ausstellungstafeln gelangen SchülerInnen zu den Video-Interviews mit den ZeitzeugInnen.
Es gibt keine vorgegebene Aufbau-Ordnung, sondern die einzelnen Tafeln sind als Interventionen in den öffentlichen Raum Schule gedacht.
Es gibt keine vorgegebene Aufbau-Ordnung, sondern die einzelnen Tafeln sind als Interventionen in den öffentlichen Raum Schule gedacht.
Menschen aus der Vergangenheit sprechen zu den SchülerInnen über ihre Erfahrungen während der NS-Zeit und die Schülerinnen und Schüler werden aufgefordert, sich zur gegenwärtigen Relevanz der angesprochenen Themen zu positionieren und darüber zu sprechen.
Menschen aus der Vergangenheit sprechen zu den SchülerInnen über ihre Erfahrungen während der NS-Zeit und die Schülerinnen und Schüler werden aufgefordert, sich zur gegenwärtigen Relevanz der angesprochenen Themen zu positionieren und darüber zu sprechen.
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