Hilfen und Materialien zur Unterrichtsgestaltung

Lernalter 15 und älter

ZeitzeugInnen im Unterricht
Maria Ecker, Noa Mkayton, Shira Magen geben Hinweise, wie ein Gespräch mit ZeitzeugInnen im Unterricht erfolgreich gestaltet werden kann. Hilfestellungen für den Besuch von ZeitzeugInnen im Unterricht: - link

 

Medienbegleitheft zum Thema "Emigration und Exil". Ausgearbeitet von
Marion Obermüller, Medienservice (medienservice@bmukk.at).- download

Download unter: http://www.bmukk.gv.at/schulen/service/mes/specials.xml

 

Online-Dossier über Projektarbeit zum Nationalsozialismus
(Bundeszentrale für politische Bildung, Deutschland)

Von der Spurensuche vor Ort oder Archivarbeit bis hin zu Simulationsspielen oder WebQuests - der spielerisch-spannenden Recherche im Internet: In insgesamt 23 Texten werden projektorientierte Methoden sowie Erfahrungen aus der schulischen und außerschulischen Praxis vorgestellt.
Didaktische Hintergrundtexte erläutern, wie historisch-politische Bildung zum Nationalsozialismus mehr leisten kann als Informationsvermittlung über Ereignisse, Namen und Daten. Es werden Voraussetzungen und geeignete Rahmenbedingungen beschrieben, unter denen Projektarbeit dazu beitragen kann, dass Lernende ihr Wissen reflektieren und mit ihrer Gegenwart verbinden, damit aus dem Lernen aus der Geschichte das Lernen über die Geschichte wird.
Zu den Autorinnen und Autoren zählen unter anderen Hanns-Fred Rathenow (Professor für Didaktik der Sozialkunde und Geschäftsführender Direktor des Instituts für Gesellschaftswissenschaften und historisch-politische Bildung an der TU Berlin), Werner Imhof (Experte für Zeitzeugengespräche und Oral History) sowie Annegret Ehmann (Historikerin und Gedenkstättenpädagogin). - link

 

Onlinekurs "Politische Bildung"
Der von Sigrid Steininger zusammen gestellte Onlinekurs enthält u.a. eine informative Zusammenstellung zur Fachdidaktik mit den Schwerpunkten:

  • "Kompetenz-Strukturmodells" mit den Dimensionen Urteilskompetenz, Handlungskompetenz, Methodenkompetenz und Sachkompetenz
  • Medienkompetenz
  • Geschichtsdidaktik und Politikdidaktik: Übereinstimmungen und Differenzen
  • Arbeitsformen und Leistungsbeurteilung
  • Übersicht über Anlaufstellen in Österreich

Mehr lesen - link

 

Didactics Online

Didactics Online wird als interfakultäres Projekt vom Fachdidaktikzentrum Geschichte, Sozialkunde und Politsche Bildung in Zusammenarbeit  mit der Forschungseinheit LehrerInnenbildung und Professionalisierungsforschung des Instituts für Bildungswissenschaft an der Universität  Wien durchgeführt. Es ergänzt und erweitert das Modul Geschichtsdidaktik des Projekts Geschichte Online.

 

Der Beutelsbacher Konsens
1976 in Deutschland unter Didaktikern der Politischen Bildung zustimmend diskutierte Punkte, die auch für das Lernen über NS und Holocaust bedenkenswert sind: Überwältigungsverbot - Darstellung kontroverser Positionen - Analyse- und Handlungskompetenz stärken. - link

Siegfried Schiele: Der Beutelsbacher Konsens kommt in die Jahre.  - link


Christian Schulz: Erinnern und verschweigen
PDF-Version der Themenblätter aus der Reihe "Themenblätter im Unterricht".
Zum Inhalt: Mit diesen Themenblättern soll beispielhaft einer Erinnerungskultur ein Weg aufgezeigt werden, der sich gegen das langsame Vergessen, das Verfälschen und das Relativieren der Geschichte richtet. (Bundeszentrale für politische Bildung, Deutschland). - download


Zygmunt Baumann: Ist der Holocaust wiederholbar?
Komplette PDF-Version der Publikation aus der Reihe "POLIS"
Zum Inhalt: In dieser Publikation beschäftigt sich Der Soziologe Zygmunt Bauman mit Struktur und Gefahren moderner Massenstaaten. Der Unfassbarkeit des Holocaust stellt er die Erkenntnis gegenüber, dass die technischen, politischen und auch wissenschaftlichen Potentiale moderner Massenstaaten verbunden mit einseitiger ideologischer Definitionsgewalt und zentralisierter, koordinierter Machtausübung einen neuen Holocaust durchaus möglich machen. (Hessische Landeszentrale für politische Bildung): link


Wolfgang Ayaß und Dietfried Krause-Vilmar: Die Leugnung der nationalsozialistischen Massenmorde als Herausforderung für Wissenschaft und Politische Bildung
Mit Argumenten gegen die Holocaust-Leugnung
Komplette PDF-Version der Publikation aus der Reihe "POLIS"
Zum Inhalt: Wolfgang Ayaß und Dietfrid Krause-Vilmar sprechen sich sowohl aufgrund ihrer Erfahrung im pädagogischen Bereich als auch durch ihre historisch-kritische Analyse des Revisionismus" eindeutig dafür aus, den Holocaust-Leugnern nicht mit Ignorieren, sondern mit Argumenten zu begegnen. Ihre Methodik stellen sie in dieser POLIS-Ausgabe vor. (Hessische Landeszentrale für politische Bildung): - link


Wolfgang Sofsky: Analyse des Schreckens
Komplette PDF-Version der Publikation aus der Reihe "POLIS"
Zum Inhalt: Der hier vorliegende Text basiert auf einem Vortrag, den Wolfgang Sofsky während eines Symposiums in Darmstadt hielt. Sofsky macht aufgrund eigener intensiver Forschungen deutlich, daß auch heute noch zahlreiche Fragen zum System des KZ-Terrors offen sind. (Hessische Landeszentrale für politische Bildung): - link

Wigbert Benz Paul (Karl) Schmidt-Carells Holocaust PR 1944
"Die Gegner werden schreien und von Menschenjagd sprechen"
Anregung für den Unterricht aus "Praxis Geschichte".
Das Thema Heimatfront und Kriegsalltag wird häufig losgelöst von dem bis Kriegsende andauernden Holocaust erörtert. Dabei unternahm das NS-Regime alle Anstrengungen, den Judenmord so zu verschleiern oder – wenn es nicht anders ging – zu rechtfertigen, dass eine Schwächung der Heimatfront möglichst vermieden wurde. Das Beispiel des damaligen Pressechefs im Auswärtigen Amt, Paul Karl Schmidt, der nach dem Krieg unter dem Pseudonym „Paul Carell“ als Bestsellerautor und Chronist des „Unternehmens Barbarossa" bekannt wurde, zeigt den Zusammenhang. - download

Wigbert Benz: Das "Unternehmen Barbarossa" 1941
Vernichtungskrieg und historisch-politische Bildung
3 Unterrichtsstunden mit Materialien - link

Friedenspädagogik / Menschenrechte / Konfliktarbeit
"Unterricht konkret" - Website des Insituts für Friedenspädagogik Tübingen mit vielfältigen Vorschlägen für Schulunterricht. - link

ANNO - Austrian Newspaper Online
Die Österreichische Nationalbibliothek bietet zahlreiche Zeitungen im Internet an (u.a. die Reichspost, Kikeriki etc.) - ein Angebot auch für entdeckendes Lernen durch Schüler/innen - link

Ghettos - Vorstufen der Vernichtung 1939-1944. Menschen in Grenzsituationen.
Texte und Unterrichtsvorschläge. Enthält u.a. Unterrichtsvorschläge zu Kindern und Jugendlichen in Theresienstadt (zur Kinderzeitung VEDEM und zu Petr Ginz, einem der Redakteure - eine Geschichte eines lebensfrohen, mutigen Kindes, ermordet in einem Vernichtungslager. (Zu Petr Ginz - downloaden) Hg. von der Landeszentrale für politische Bildung Baden-Württemberg Erzieherausschuß der Gesellschaft für christlich-jüdische Zusammenarbeit, Stuttgart,  Mai 2000 - link

"Euthanasie" im NS-Staat: Grafeneck im Jahr 1940
Historische Darstellung, Didaktische Impulse, Materialien für den Unterricht - link

Rechtsextremismus ist längst keine Randerscheinung mehr und er beginnt langsam, die "Alltagskultur" zu durchdringen. Auf der Webseite der dt. Bundeszentrale für politische Bildung gibt es ein Informationsangebot, das monatlich aktualisiert wird und über Strömungen innerhalb des Rechtsextremismus informiert. - link

Christian Angerer: Zur Didaktik ästhetischer Darstellungen des Holocaust.
Eine theoretische Grundlegung. Aus: Zeitschrift für Geschichtsdidaktik. Jahresband 2006, S. 152-177. - link

Claudia Lenz: Erlebte und gedeutete Vergangenheit: Begegnung mit Zeitzeugen und Zeitzeuginnen. In: Polis. Magazin für Politische Bildung, Pädagogische Hochschule der Fachhochschule Nordwestschweiz. Das Heft "Umgang mit vergangenem Unrecht" (2009) enthält Artikel u.a. zum Armeniermord, zur Aufarbeitung der Militärdiktaturen in Südamerika und zum "Hilfswerk für die Kinder der Landstraße", das mit Hilfen der Behörden den "Fahrenden" Kinder weggenommen hat. - download

Franziska Ehricht und Elke Gryglewski: Geschichte teilen. Dokumentenkoffer für eine interkulturelle Pädagogik zum Nationalsozialismus. Herausgegegben von Miphgasch/Begegnung e.V. und der Gedenk- und Bildungsstätte Haus der Wannseekonferenz. Berlin 2009.

In der historisch-politischen Bildung hat sich die Erkenntnis durchgesetzt, dass bei der pädagogischen Auseinandersetzung mit dem Nationalsozialismus die veränderte gesellschaftliche Zusammensetzung, d.h.der nichtdeutsche Familienhintergrund einer zunehmenden Zahl von Jugendlichen, Berücksichtigung finden muss.Der Dokumentenkoffer enthält deshalb faksimilierte Dokumenten aus der NS-Zeit, die sich vorwiegend auf Opfergruppen und Regionen beziehen, die in der Öffentlichkeit und in der pädagogischen Praxis bislang kaum Beachtung gefunden haben. Dieser Zugang sollte auch an österreichischen Schulen verstärkt Eingang finden! Rezension von Akim Jah zum methodisch-didaktischen Konzept der umfangreichen Dokumentenmappe: - download

Der Dokumentenkoffer enthält außerdem eine DVD (u.a. mit interaktiven Kartenmaterial, Audio-Dateien, Informationen zu Exil-Ländern in Europa, Afrika, Asien od. Amerika...)

Nadja Danglmaier/Christian Gmeiner/Manfred Wirtitsch: Anregungen für den Unterricht. Methodisch-didaktisches Material zu Robert O. Fisch: LIGHT FROM THE YELLOW STAR. A Lesson of Love from the Holocaust.

Mit der vorliegenden Handreichung soll der Zugang zu den künstlerischen Ausdrucksformen von Dr. Robert O. Fisch eröffnet werden, der als ungarischer Jude den Terror der Konzentrationslager überlebte, nach dem Krieg nach Ungarn zurückkehrte und 1956 vor den Sowjets in die USA flüchtete. Die Handreichung zielt auf zwei wesentliche Aspekte der Publikation ab: Einerseits auf die Illustrationen, andererseits auf die Texte von Robert O. Fisch. Die Publikation ermöglicht in mehrfacher Weise fächerübergreifenden bzw. fächerverbindenden Unterricht der Gegenstände "Geschichte und Sozialkunde/Politische Bildung", Sprachunterricht "Deutsch" und "Englisch", "Religion","Ethikunterricht" sowie "Bildnerische Erziehung". Bewusst ist die Publikation nicht übersetzt worden, um die Authentizität beizubehalten.- download

Hinweise zur didaktischen Arbeit mit dem Visual History Archive - Zeugen der Shoa: - download

Zukunft der Erinnerung (Aus: Politik und Zeitgeschichte 25-26/2010): Mit dem Ende der unmittelbaren Zeitzeugenschaft der nationalsozialistischen Gewaltherrschaft sowie mit der Historisierung des Nationalsozialismus steht die demokratische Erinnerungskultur vor einem tief greifenden Wandel. Wie künftig erinnern? Welchem Zweck kann historisches Erinnern an die Verbrechen der Diktaturen des 20. Jahrhunderts dienen? Was ist daraus für eine universale Menschenrechtserziehung zu lernen? Eine Modernisierung der erinnerungskulturellen Praxis scheint vonnöten. Die Zukunft der Erinnerung liegt auch in crossmedialen Formaten sowie in Konzepten etwa für "Event-Museen". - link

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