alte-neue-heimat.at - Präsentation der Lernwebsite mit ZeitzeugInnen-Interviews

Zehn ZeitzeugInnen mit Innsbrucker Wurzeln erzählen auf der Lernplattform über ihre Kindheit und Jugend in Österreich vor 1938, über Verfolgung und Vertreibung im Nationalsozialismus, ihre Flucht und ihr Leben in der neuen Heimat England und Israel. Die Lernwebsite wurde von _erinnern.at_ Tirol erstellt.
28.11.2017  |  19:00  -  20:30   |  

Für alte-neue-heimat.at wurden zehn biographische Video-Interviews aufgezeichnet. ZeitzeugInnen mit Innsbrucker Wurzeln erzählen über ihre Kindheit und Jugend in Österreich vor 1938, über Antisemitismus, über Verfolgung und Vertreibung im Nationalsozialismus, ihre Flucht und ihr Leben in der neuen Heimat England und Israel.

So spricht etwa die aus Innsbruck vertriebene Dorli Neal über ihre Flucht, sie gelang über einen sogenannten Kindertransport nach Großbritannien: „Am Bahnhof, das werde ich nie vergessen: (…) Da war eine Linie, da sind alle Eltern gestanden und wir waren im Zug. Ich war glücklich, ich habe meine Eltern wieder gesehen. Aber da waren Hunderte, die ihre Eltern und Familien nie wieder gesehen haben.“

Eine Lernplattform für SchülerInnen

Neben den biografischen Portraits und elf nach Themen geordnete Kurzfilme erschließen auch Fotogalerien die Erfahrungen der ZeitzeugInnen. Umfangreiche Unterrichtsmaterialien und die Transkripte aller Videosequenzen eröffnen differenzierte Lernwege. Ein Begleitheft bietet LehrerInnen und PädagogInnen Hilfestellungen zur pädagogischen Arbeit mit der Website.

Im Rahmen des von _erinnern.at_ geleiteten Projekts „Alte Heimat/Schnitt/ Neue  Heimat“ entstanden ein Theaterstück und ein  Dokumentarfilm, eine literarische und eine historische Publikation sowie die österreichweit einzige Lernwebsite, die nun präsentiert wird, mit einem umfangreichen und profunden Angebot für Jugendliche, sich mit den Erinnerungen von Menschen ihrer Region auseinanderzusetzen, die wegen ihrer jüdischen Herkunft fliehen mussten. Die Lernwebsite will die Erinnerung an die Lebensgeschichten der Verfolgten auch nach dem Ableben der Erfahrungsgeneration wachhalten und im kulturellen Gedächtnis Tirols verankern.

Die Lernwebsite alte-neue-heimat.at wird am 28.11.2017,  19:00, im Innsbrucker Rathaus (Maria-Theresien-Straße 18, Plenarsaal, 6.Stock Rathaus Galerien) vorgestellt.

Begrüßung:

Univ. Doz. Mag. Dr. Horst Schreiber (_erinnern.at_ Tirol)

Es sprechen:

Dr.in Esther Fritsch

(Ehrenpräsidentin der Israelitischen Kultusgemeinde für Tirol und Vorarlberg)

Dr.in Maria Ecker

(_erinnern.at_)

Mag.a Christine Oppitz-Plörer

(Bürgermeisterin der Stadt Innsbruck)

Präsentation des Projektes:

Univ. Doz. Mag. Dr. Horst Schreiber

(Leiter des Gesamtprojektes und von _erinnern.at_ Tirol)

Mag.a Irmgard Bibermann

(Erstellerin der Lernwebsite, _erinnern.at_)

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Presseaussendung

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Die Lernwebsite alte-neue-heimat.at wird am 28.11.2017,  19:00, im Innsbrucker Rathaus (Maria-Theresien-Straße 18, Plenarsaal, 6.Stock Rathaus Galerien) vorgestellt.
Die Lernwebsite alte-neue-heimat.at wird am 28.11.2017, 19:00, im Innsbrucker Rathaus (Maria-Theresien-Straße 18, Plenarsaal, 6.Stock Rathaus Galerien) vorgestellt.
Zehn ZeitzeugInnen mit Innsbrucker Wurzeln erzählen auf der Lernplattform über ihre Kindheit und Jugend in Österreich vor 1938, über Verfolgung und Vertreibung im Nationalsozialismus, ihre Flucht und ihr Leben in der neuen Heimat England und Israel.
Zehn ZeitzeugInnen mit Innsbrucker Wurzeln erzählen auf der Lernplattform über ihre Kindheit und Jugend in Österreich vor 1938, über Verfolgung und Vertreibung im Nationalsozialismus, ihre Flucht und ihr Leben in der neuen Heimat England und Israel.
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