ORF 2: Im Kampf gegen das Vergessen. Das Vermächtnis der Holocaust-Überlebenden

Eine Dokumentation aus dem Landesstudio Vorarlberg über ZeitzeugInnen des Nationalsozialismus
25.05.2015  |  17:40  -  18:05   |  

 

Im Mai 2015 jährt sich das Ende des Zweiten Weltkrieges und die Befreiung Österreichs vom Nationalsozialismus bereits zum 70. Mal. Das bedeutet, dass es immer weniger Menschen gibt, die den Krieg und das NS-Regime noch bewusst miterlebt haben – und das gilt umso mehr für jene Zeitzeugen, die den Krieg überlebten, obwohl sie zu einer jener Gruppen gehörten, deren Angehörige von den Nazis verfolgt und ermordet wurden. Noch gibt es sie, diese letzten Zeugen einer grausamen Zeit, die vor allem auch jungen Menschen über ihre Erlebnisse erzählen können. Sie besuchen Schulen und halten Vorträge, aber es werden immer weniger. Institutionen wie der in Bregenz ansässige Verein „erinnern.at“ beschäftigen sich deshalb schon seit geraumer Zeit damit, wie diese Erinnerungen auch in Zukunft noch lebendig bleiben können. Eine Dokumentation aus dem Landesstudio Vorarlberg hat einige der Initiativen beobachtet – vom Zeitzeugenbesuch in Schulen über die neue Vermittlungsarbeit in der Gedenkstätte Mauthausen bis zu modernen Vermittlungsformen mit Hilfe von Zeitzeugen-Interviews auf Video. Sie alle haben eines gemeinsam: Sie kämpfen gegen das Vergessen!

 

Gestaltung: Markus Barnay

Kamera: Gabriele Hanke, Günter Assmann, Felix Bauer u.a.

Schnitt: Joachim Mark

 

 

 

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Ari Rath, ehemaliger Chefredakteur der Jerusalem Post, in einer Wiener Schulklasse, in der er als Zeitzeuge über die NS-Zeit spricht
Ari Rath, ehemaliger Chefredakteur der Jerusalem Post, in einer Wiener Schulklasse, in der er als Zeitzeuge über die NS-Zeit spricht
Martin Weiss, Holocaust-Überlebender, bei den Dreharbeiten in der Gedenkstätte Mauthausen. (Foto: ORF)
Martin Weiss, Holocaust-Überlebender, bei den Dreharbeiten in der Gedenkstätte Mauthausen. (Foto: ORF)
Der Historiker Oswald Burger führt im Rahmen des 13. Zentralen Seminars von _erinnern.at_ eine Gruppe LehrerInnen durch einen riesigen Stollen bei Überlingen am Bodensee, wo am Ende des Zweiten Weltkrieges hunderte Zwangsarbeiter unterirdische Hallen für Rüstungsbetriebe ausheben mussten. (Foto: Joachim Wiesner)
Der Historiker Oswald Burger führt im Rahmen des 13. Zentralen Seminars von _erinnern.at_ eine Gruppe LehrerInnen durch einen riesigen Stollen bei Überlingen am Bodensee, wo am Ende des Zweiten Weltkrieges hunderte Zwangsarbeiter unterirdische Hallen für Rüstungsbetriebe ausheben mussten. (Foto: Joachim Wiesner)
Marko Feingold, geboren im Mai 1913, überlebte die Konzentrationslager Auschwitz, Neuengamme, Dachau und Buchenwald. Er berichtet in Schulklassen auch mit über 100 Jahren noch über sein Schicksal. (Foto: Sabine Sowieja)
Marko Feingold, geboren im Mai 1913, überlebte die Konzentrationslager Auschwitz, Neuengamme, Dachau und Buchenwald. Er berichtet in Schulklassen auch mit über 100 Jahren noch über sein Schicksal. (Foto: Sabine Sowieja)
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