Theaterstück "Strandflieder oder Die Euphorie des Seins" & Podiumsdiskussion „Tanzen nach Auschwitz“

Eine Kooperation des Parlaments mit dem Volkstheater und dem Wiener Wiesenthal Institut für Holocaust-Studien.
09.11.2017 19:30   -  12.11.2017 13:00   |  

Zum gemeinsamen Gedenken an die Novemberpogrome laden die drei Institutionen am 9. November 2017, um 19:30 Uhr zur Österreich-Premiere des Gastspiels "Strandflieder oder Die Euphorie des Seins" ein.

Das Stück: Eine Auschwitz-Überlebende tanzt mit einer jungen Frau die Shoah. Die 91-jährige Éva Fahidi tritt mit Emese Cuhorka in einen Dialog, in dem sie Fragen beantwortet und stellt, von sich erzählt, aber eben auch tanzt. Mal lässt sie sich herumwirbeln, mal durchstreift sie selbst den Raum, mit der Freiheit und Euphorie eines Mädchens, das in ihrer Kindheitsstadt Debrecen den Duft des lila Strandflieders schmeckt, der in der ostungarischen Landschaft überall wuchert. Das war bevor Éva Fahidi nach Auschwitz deportiert wurde, wo sie als einziges Familienmitglied überlebte.

Seit zwei Jahren wird das Stück ausverkauft in Budapest und auf Gastspielen gezeigt, nun ist es zum ersten Mal in Österreich zu sehen – am Tag des Erinnerns an die sogenannte „Reichspogromnacht“.

Als Folgeveranstaltung findet am 12. November 2017 um 11 Uhr die Podiumsdiskussion „Tanzen nach Auschwitz“ statt. Es sprechen Éva Fahidi und Réka Szabó, der Historiker Götz Aly, die Salzburger Tanzwissenschaftlerin Nicole Haitzinger sowie Éva Kovács vom Wiener Wiesenthal Institut, Moderation Wilhelm Droste.

 

Karten können unter www.volkstheater.at/karten reserviert werden.

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Das Parlarment, das Volkstheater und das Wiener Wiesenthal Institut für Holocaust-Studien laden zum gemeinsamen Gedenken ein.
Das Parlarment, das Volkstheater und das Wiener Wiesenthal Institut für Holocaust-Studien laden zum gemeinsamen Gedenken ein.
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