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Veranstaltungsreihe: "Asozialität" und politische Bildung - Kontinuitäten der Stigmatisierung von vermeintlich "Leistungsunwilligen"

Eine Veranstaltungsreihe zum Thema "Asozialität". Erster Vortrag Mitte Oktober:„Asoziale“ und „Berufsverbrecher*innen“ in den Konzentrationslagern 1933 bis 1938. Letzter Vortrag Mitte Jänner: Susanne Gerull: "Obdachlosenfeindlichkeit. Von gesellschaftlicher Stigmatisierung bis zur Hasskriminalität". Organisiert vom Fachbereich Didaktik der politischen Bildung an der Universität Wien in Kooperation mit dem Demokratiezentrum sowie dem Institut für Konfliktforschung.
10.10.2019 16:45   -  16.01.2020 18:45   |  

Ort: Seminarraum 5, 1. UG, Währingerstraße 29, 1090 Wien

Der Fachbereich Didaktik der politischen Bildung an der Universität Wien hat gemeinsam mit dem Demokratiezentrum sowie dem Institut für Konfliktforschung im Wintersemester eine spannende Vortragsreihe zum Thema*,Asozialität‘ und politische Bildung - Kontinuitäten der Stigmatisierung von vermeintlich ,Leistungsunwilligen‘* organisiert.

Ausgangspunkt der Vortragsreihe ist die nationalsozialistische
Verfolgung von Menschen, die als „Asoziale“ stigmatisiert wurden. Anhand
dieses Referenzrahmens soll den Kontinuitäten dieser Stigmatisierung in
aktuellen Diskursen über und Bildern von „Asozialität“, „Arbeitsscheu“
oder „amoralischem Lebenswandel“ nachgegangen werden. Dass damit
verbundene (Ausgrenzungs-)Diskurse bis heute nicht an Wirkmächtigkeit
verloren haben, hat nicht zuletzt mit der mangelnden gesellschaftlichen
Auseinandersetzung und Aufarbeitung der Geschichte dieser Opfergruppe zu tun. Vor diesem Hintergrund soll in der Vortragsreihe der Frage
nachgegangen werden, inwiefern in den aktuellen Diskursen über Bettelei,
„Sozialmissbrauch“/ „Sozialschmarotzer*innentum“ im Nationalsozialismus
geschaffene Bilder bis heute fortwirken und welchen Beitrag politische
Bildung zur Bearbeitung selbiger leisten könnte.


Alle Termine der Reihe:

  • 16.10.19: Julia Hörath: „Asoziale“ und „Berufsverbrecher*innen“ in den Konzentrationslagern 1933 bis 1938. Anschließend Podiumsdiskussion mit Andreas Kranebitter und Sylvia Köchl.
  • 24.10.19: Helga Amesberger & Brigitte Halbmayr: "Verfolgung von Frauen als „Asoziale“ während des Nationalsozialismus und Kontinuitäten der Ausgrenzung nach 1945"
  • 7.11.19: Markus Rheindorf: "Diskurse der Abwertung: Diskursanalytische Perspektiven zur österreichischen Politik"
  • 14.11.19: Ferdinand Koller: „Schulterschluss gegen kriminelle Bettler-Banden“. Antiziganistische Diskurse in Österreich"
  • 21.11.19: Ulli Gladik – Filmvorführung: „Natasha. Porträt einer bulgarischen Bettlerin“ und Gespräch
  • 05.12.19: Heike Rode – Filmvorführung: „…dass das heute noch immer so ist –Kontinuitäten der Ausgrenzung“
    Vortrag über Film in der antidiskriminierenden Bildungsarbeit?
  • 12.12.19: Elke Rajal: "„Asozialität“ als Thema der politischen Bildung  – Möglichkeiten der didaktischen Umsetzung"
  • 09.01.20: Judith Goetz: „Wer nicht arbeitet, soll nicht …“ – Sozialdarwinismus, Klassismus und Rechtsextremismus"
  • 16.01.20: Susanne Gerull: "Obdachlosenfeindlichkeit. Von gesellschaftlicher Stigmatisierung bis zur Hasskriminalität"
Ort: Seminarraum 5, 1. UG, Währingerstraße 29, 1090 Wien
Zeit: Jeweils 16:45 (pünktlich)

 


Vortragsreihe vom Fachbereich Didaktik der politischen Bildung in Kooperation mit dem Demokratiezentrum und dem Institut für Konfliktforschung.
Vortragsreihe vom Fachbereich Didaktik der politischen Bildung in Kooperation mit dem Demokratiezentrum und dem Institut für Konfliktforschung.
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