Vergessen ist Verweigerung der Erinnerung

Ein Film- und Gesprächsabend zur Euthanasie in der NS-Zeit mit der Zeitzeugin Antje Kosemund
07.12.2017  |  18:30  -  20:00   |  

Wann: Donnerstag, 7. Dezember 2017

 

Uhrzeit: 18:30 Uhr

 

Wo: Haus der Begegnung, (Rennweg 12, 6020 Innsbruck)

 

Moderation: Mag.a Petra Flieger

 

Antje Kosemund, geb. 1928 in Hamburg, engagiert sich seit Langem für die historische Aufarbeitung des Euthanasieprogramms der Nationalsozialisten. Dabei ist ihr das Gedenken an die Opfer ein besonderes Anliegen. Kosemunds jüngere Schwester Irma ist ein Opfer der Euthanasie. Sie wurde als 14-jährige in der Anstalt am Wiener Spiegelgrund getötet.

 

Einleitend spricht Antje Kosemund kurz allgemein über die Euthanasie im Dritten Reich, darauf wird der Dokumentarfilm „Meine Schwester Irma“ gezeigt. In der Diskussion sollen Fragen oder Anmerkungen aus dem Publikum aufgegriffen und der Umgang Österreichs mit Opfern der Euthanasie thematisiert werden.

 

Die Veranstaltung ist kostenlos. Spenden sind willkommen.

 

Zu Antje Kosemund:

Doku

 

Film

 

Veranstaltet vom Verein Netzwerk Geschlechterforschung

Antje Kosemund
Antje Kosemund
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