Vortrag: Netzwerk des Terrors. Franco-Spanien und die Geheimdienste des Ostblocks

Eine Simon Wiesenthal Lecture mit Professor José M. FARALDO von der Universidad Complutense de Madrid, im Dachfoyer des Haus-, Hof- und Staatsarchivs 1010 Wien, Minoritenplatz 1.
23.03.2017  |  18:30  -  20:00   |  

Während des Kalten Krieges beobachteten mehrere osteuropäische Geheimpolizeieinrichtungen Franco-Spaniens und verfolgten nach  aufmerksam den Übergang des Landes zur Demokratie. Sie verübten Attentate, jagten jene aus ihren Ländern, die hier Asyl gefunden hatten, und versuchten, Informationen über die politische und militärische Lage Spaniens zu gewinnen. Der Vortrag thematisiert die Strategien und Ziele kommunistischer Geheimdienste gegenüber einer rechtsgerichteten Diktatur mit faschistischen Zügen bzw. einem Land im gebrechlichen Übergang zur Demokratie. Der Fokus liegt dabei auf jenen Menschen, die zwischen zwei Diktaturen leben mussten.

José M. Faraldo ist Assoz. Professor an der Universidad Complutense de Madrid mit den Forschungsschwerpunkten Kommunismus, Nationalismus, Widerstand und Erinnerungskultur in Osteuropa. Verö entlichungen: Europa im Ostblock. Vorstellungen und Diskurse
(–). Wien ; [mit Paulina Gulinska-Jurgiel/Christian Domnitz (Hg.)]; La
Europa Clandestina. La Resistencia contra las ocupaciones nazi y soviética (–), Madrid ; Reconsidering a Lost Intellectual Project. Exiles’ Re ections on Cultural Di erences, Newcastle upon Tyne  [mit Carolina Rodríguez-López (Hg.)]. Eine Monografie über kommunistische Sicherheitsdienste ist in Arbeit.

Eine Veranstaltung des Wiener Wiesenthal Instituts im
Dachfoyer des Haus-, Hof- und Staatsarchivs 1010 Wien, Minoritenplatz 1.

Attachments
José M. Faraldo: Netzwerke des Terrors
José M. Faraldo: Netzwerke des Terrors
Kombinat Media Gestalteer GmbH