Österreich 1938 – 2018

Zeitgemäße Formen des Erinnerns und der Auseinandersetzung mit dem Nationalsozialismus.
25.04.2018  |  19:00  -  20:30   |  

Veranstaltungsort: Veranstaltungsort: vorarlberg museum, Kornmarktplatz 1, 6900 Bregenz; +43 (0)5574 46050, Mail: info@vorarlbergmuseum.at

Vor 80 Jahren ergriffen die Nationalsozialisten auch in Österreich die Macht: Millionen feierten und für Millionen begannen Verfolgung und Leid. Wie geht „erinnern“ heute und womit setzen wir uns auseinander? _erinnern.at_ als zentrale österreichische Vermittlungsinstitution entwickelt und präsentiert neue Wege, um aus dieser Vergangenheit für die Zukunft zu lernen. Geschichten von Menschen erzählt mit modernster Technik – inwieweit hilft das, die Vergangenheit lebendig zu halten?

Folgende ausgewählte Beispiele werden moderiert von Werner Dreier (_erinnern.at_) zur Diskussion gestellt: Guido Kempter (FH Vorarlberg) und Katharina Koutnik präsentieren Elemente von  „Vor dem Holocaust fliehen“, einer neuen App speziell für Jugendliche. Markus Barnay zeigt, wie in kurzen Videos die Erfahrungen von Verfolgten eindringlich vermittelt werden können. Ulrike Rinderer stellt einen neuen Rundgang vor, der für das Deserteursdenkmal in Bregenz entwickelt wurde und Johannes Spies (_erinnern.at_ Vorarlberg) gibt einen Einblick in ein Projekt mit SchülerInnen.

Die Veranstaltung ist eine Kooperation von _erinnern.at_ und den vorarlberg museum.

Denkmal "Widerstand in Vorarlberg", Grafik: Natasa Siencnik
Denkmal "Widerstand in Vorarlberg", Grafik: Natasa Siencnik
Kombinat Media Gestalteer GmbH