1. Planungstreffen am 12. November

Die anwesenden Personen einzelner Salzburger Institutionen diskutierten die aktuelle Situation und beschlossen ein gemeinsames Maßnahmenpaket

Fakt:

Beginn der Schmierereien: 25. Juli beim Infoladen (hier gab es bis jetzt 10 Angriffe inkl. Verklebung der Schlösser, Beschmierungen, eingeschlagene Fenster etc.)
Betroffen war: die gesamte Stadt, ÖH Salzburg, JUSOS/AKS/VSSTÖ, Infoladen, Sub, Israelitische Kultusgemeinde, Stolpersteine usw.

Definition „Rechts“:
Die „Plattform gegen Recht“ richtet sich in ihrer Funktion ausschließlich gegen die gesellschaftspolitische Dimension von Rechts; die ökonomische Dimension bleibt von der Plattform unberührt. Definition: Rechtes Gedankengut beginnt da, wo einer Person von einer ein geringer Wert als einer anderen beigemessen wird oder dazu aufgefordert wird, diese (strukturell) zu diskriminieren.

Einigung:

Die Plattform muss sich auf keine Aktionsform festlegen. Es sollen möglichst viele verschiedene Aktionen angeboten werden, in die sich jede Organisation/Person nach Interesse einbringen kann. Es gilt, alle Möglichkeiten auszuschöpfen und die Aktionen durch die Plattform zu bündeln um Breitenwirksamkeit zu erreichen. Die Stärke soll durch Vielfalt erreicht werden, so wird immer anderes Publikum angesprochen.

Da die Vorfälle gerade medial präsent sind, sollte möglichst schnell mit einer großen Demo reagiert werden:


Demonstration:

Termin der Demonstration: Freitag, 29. November, 17:30 Uhr Treffpunkt: Hauptbahnhof am AntiFa-Denkmal Route: HBF – Rainerstraße – Staatsbrücke – Domplatz – Kapitelplatz alternativ: Platzl – Republic – Universitätsplatz

(Auszug aus dem Sitzungssprotokoll vom 12. Nov. 2013)
 

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