Rundgänge für Schulklassen in Salzburg zur Geschichte des Nationalsozialismus und Holocaust

Das Salzburg Museum und _erinnern.at_ bieten den pädagogischen Rundgang „VOM ROXY-KINO ZUM KAUFHAUS SCHWARZ: SALZBURG 1938 BIS 1955“ für Schulklassen in Salzburg an.

Der Stadtrundgang "VOM ROXY-KINO ZUM KAUFHAUS SCHWARZ: SALZBURG 1938 BIS 1955" wird in einer Kooperation von _erinnern.at_ und dem Salzburg Museum angeboten.

 

Der Rundgang durch die Altstadt führt vorbei an Originalschauplätzen – vom Roxy-Kino (dem heutigen Festspielhaus, das eine wechselvolle Geschichte von der Verwendung für Propagandazwecke der Nationalsozialisten bis hin zur Nutzung als Kino der US-amerikanischen Befreier hinter sich hat) bis zum Kaufhaus Schwarz, dem Europark der Zwischenkriegszeit, dessen jüdischer Besitzer Walter Schwarz 1938 enteignet wurde und der in weiterer Folge in GESTAPO-Haft ums Leben kam. Neben der Bücherverbrennung, der Geschichte des Festspielhauses oder dem Projekt „Stolpersteine“ erfahren die SchülerInnen, welche Auswirkungen der Nationalsozialismus und der Zweite Weltkrieg auf den Alltag der Zivilbevölkerung hatten.

 

Anhand dieser lokalen Originalschauplätze und Erinnerungsorte werden die direkten regionalen Auswirkungen der nationalsozialistischen Herrschaft für die SchülerInnen greifbar. Zudem sorgen die VermittlerInnen für eine Einbettung der spezifischen Salzburger Lokalgeschichte in größere Zusammenhänge und Entwicklungen.

 

Der Rundgang findet bei jedem Wetter statt (wetterfeste Kleidung).

 

 

Zielgruppe

Schulklassen und Jugendgruppen ab der 8. Schulstufe (auch für Gruppen aus anderen österreichischen Bundesländern geeignet)

 

Dauer

1 bis 1,5 Stunden

 

Kosten

€ 1,50 pro SchülerIn (mit Schulkarte kostenlos)

 

Treffpunkt

Salzburg Museum, Neue Residenz, Mozartplatz 1

 

Informationen und Anmeldung

kunstvermittlung@salzburgmuseum.at

T +43-662-62 08 08-722 od. 723

M +43-664-4100993

 

Als ergänzendes Angebot bietet das Salzburg Museum eine Reihe von Workshops zum Thema Nationalsozialismus an: - Links

© Salzburg Museum/Eva trifft. Fotografie
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