Vortrag: Vorarlberger Landesgeschichte in völkischer Tradition

12.03.2019  |  18:00  -  20:00   |  

 „…Vorarlberger sind Angehörige eines kleinen Landes, dessen Bevölkerung zufolge ihrer stammesmäßigen Eigenart im Rahmen des Gesamtstaats Österreich eine Sonderstellung einnimmt.“ (Artur Schwarz & Herbert Kessler: Vorarlberger Jungbürgerbuch, 1953)

Die Zuschreibung einer „stammesmäßige Eigenart“ der Vorarlberger durchzieht die Geschichtsschreibung in Vorarlberg nach 1945. Sie entstand aber weder zufällig noch ziellos, war sie doch Folge politischer Entscheidungen im wieder selbstständig gewordenen Vorarlberg. Ein „Landesbewusstsein“ sollte entfacht werden, wozu man sich alt bekannter Mittel bediente: Einem völkischen Geschichtsbild. Sowohl Wirkung wie auch Nachhall dieser Politik der Identitätskonstruktion sind bis heute spürbar.

Der Salzburger Historiker Tobias Neubacher untersucht in seinem Vortrag nicht nur den Beitrag der Geschichtsschreibung in Vorarlberg zu dieser Politik, sondern auch deren ProtagonistInnen und spätere AntagonistInnen.

Der Vortrag findet am 12.3.2019 um 18:00 Uhr im ÖH Frei:Raum (Kaigasse 17) statt.

Eintritt frei!

Veranstaltungsplakat
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