Zeitzeuge Stefan Horvath: Mahner für Versöhnung und Erinnern

27.06.2019  |  18:00  -  19:45   |  

Abendveranstaltung mit Stefan Horvath, Literat und unermüdlicher Mahner für Versöhnung und Gerechtigkeit

Nach dem Tod seines Sohnes, der 1995 beim Rohrbombenattentat in Oberwart/Burgenland ermordet wird, beginnt Stefan Horvath (Jg. 1949), sich mit seiner Geschichte und der der Roma auseinanderzusetzen. Er spricht über die Großeltern, die in Auschwitz während der NS-Zeit ermordet wurden und er spricht über Ungerechtigkeiten und Vorurteile gegenüber Roma in der Nachkriegszeit. Vor allem aber setzt er sich unermüdlich ein, für Versöhnung und Gerechtigkeit.
2003 erscheint sein erstes Werk „Ich war nicht in Auschwitz“.
Im Rahmen von _erinnern.at_ ist er regelmäßig in Schulen unterwegs, um seine Geschichte mit Schüler*innen zu teilen.

„…und jetzt wusste ich auch, dass ich meinem Schicksal nicht davon laufen konnte.“ (in: Stefan Horvath, Katzenstreu 2008)

Donnerstag, 27. Juni 2019, 18:00-19:45
Academy Bar, Franz-Josef-Straße 4, 5020 Salzburg
Eintritt: frei

Eine Kooperationsveranstaltung der ÖLI-UG (Österreichische Lehrer*inneninitiative) der UBG (Unabhängige Bildungsgewerkschaft).

Stefan Horvath
Stefan Horvath
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