Ausstellung „Gratwanderungen“ Als Jesus zum Arier wurde

„Gratwanderungen“ ist eine Ausstellung über das „Entjudungsinstitut“, das es von 1939 bis 1945 in Eisenach gab. Die Ausstellung ist aus einem Projekt von Schülerinnen und Schülern des Evangelischen Martin-Luther-Gymnasiums in Eisenach hervorgegangen, die zusammen mit ihrer Religionslehrerin Barbara Reichert die Geschichte dieses Institutes aufgearbeitet haben. Hauptaufgabe des Institutes war die Eliminierung aller jüdischen Spuren aus den Schriften des Neuen Testaments und des evangelischen Gesangbuches. Jesus wurde von diesem Institut zum Arier erklärt, Wörter wie „Zion“ oder „Hosianna“ wurden verbannt. Unter dem Deckmantel der Forschung diente dieses Institut der religiös-antisemitischen Propaganda.
03.03.2008 09:00   -  30.03.2008 18:00   |  

Schwerpunkt 1938-2008

Veranstaltungen des Evangelischen Bildungswerk (Gerhild Herrgesell)

 

Verstrickungen-Entwicklungen

Evangelische Akademie Teil I zum Gedenkjahr 2008

Evangelische Heilandskirche Graz

und Evangelisches Bildungswerk Steiermark

 

Die Generalsynode der Evangelischen Kirchen in Österreich hat 1998 in ihrer Erklärung „Zeit zur Umkehr - Die Evangelischen Kirchen und die Juden“ sich verpflichtet, Lehre, Predigt, Unterricht, Liturgie und Praxis der Kirche auf Antisemitismen zu überprüfen und auch über die eigenen Medien Vorurteilen entgegenzutreten. Im Gedenkjahr 2008 soll diese Verpflichtung in besonderer Weise wieder bewusst gemacht werden.

3.-30. März 2008, Heilandskirche
Ausstellung „Gratwanderungen“ Als Jesus zum Arier wurde

Kombinat Media Gestalteer GmbH