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Deutschsprachiges Exil in Indien zwischen britischer Kolonialherrschaft, Maharadschas und Gandhi

Buchpräsentation Deutschsprachiges Exil in Indien zwischen britischer Kolonialherrschaft, Maharadschas und Gandhi Dr. Margit Franz (Historikerin, Graz) Dienstag, 31. Jänner 2012, 19.00 Uhr stadtmuseumgraz / Sackstraße 18 / 8010 Graz
31.01.2012  |  19:00  -  21:00   |  

Deutschsprachiges Exil in Indien zwischen britischer Kolonialherrschaft, Maharadschas und Gandhi

Buchpräsentation

 

Indien war wohl für den Großteil der von den Nationalsozialisten aus Österreich und Deutschland Geflohenen nicht das Land, in dem sie nach der geglückten Flucht einen Neubeginn starten wollten. Neben allgemein schwierigen Lebensbedingungen im Exil wurde dies in Indien durch klimatische Mühen und gesundheitliche Bedrohungen noch um einiges schwieriger. Dennoch kamen mindestens 5.000 Flüchtlinge hierher, über deren Schicksal bislang kaum etwas bekannt war. Das Buch Gateway to India bringt erstmals Einblicke in das deutschsprachige Exil in Indien, wobei auch Grazer porträtiert werden, wie der Orthopäde Dr. Max Scheck oder der Künstler Walter Langhammer, der gemeinsam mit anderen ExilantInnen in den 1940er Jahren in Bombay einen Kunstzirkel etablierte, der vor allem junge indische Künstler in der Herausbildung einer unabhängigen, modernen, von alten indischen Traditionen und Denkweisen beeinflussten Kunst unterstützte. Einige von ihnen gehören heute zu den weltweit bekanntesten Maler Indiens.

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