Geraubte Identität. Die gewaltsame „Eindeutschung“ von polnischen Kindern

„...Ich habe wirklich die Absicht, germanisches Blut zu holen, zu rauben und zu stehlen, wo ich kann...“ Geraubte Identität. Die gewaltsame „Eindeutschung“ von polnischen Kindern Vortrag Tausende polnische Kinder wurden aufgrund ihres „arischen“ Erscheinungsbildes von Dienststellen des Deutschen Reiches als „eindeutschungsfähig“ bewertet, gewaltsam aus ihrer gewohnten Umgebung gerissen und in das „Altreich“ und die „Ostmark“ deportiert. Im „Lebensborn“-Heim „Alpenland“ nahe Gmunden wurden die Jungen und Mädchen mit spezifischen „Eindeutschungsmaßnahmen“ konfrontiert. „Erfolgreiche“ „Eindeutschung“ bedeutete die Vermittlung der Kinder an deutsche und österreichische Pflegefamilien. Wesentlicher Bestandteil des Vortrages sind Aussagen von Betroffenen, die das persönliche Empfinden des Verfahrens widerspiegeln und dem Zuhörer somit eine subjektive Sichtweise ermöglichen. Dr. Ines Hopfer (Historikerin, Graz) Dienstag, 13. Jänner 2009, 19.00 Uhr stadtmuseumgraz, Sackstraße 18, 8010 Graz
13.01.2009  |  19:00  -  22:00   |  

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