Wien – Dachau – Buchenwald: Verschollene Manuskripte aus 1938 - Vortrag und Lesung

Am 17. März 1938 wurde der jüdische Sportjournalist Maximilian Reich in Wien verhaftet und ins KZ Dachau deportiert. Nach der Freilassung gelang es ihm mit seiner Frau nach England zu emigrieren. Im englischen Exil verfassten Maximilian und Emilie Reich vermutlich die ersten von österreichischen Opfern des Nationalsozialismus verfassten Berichte. Henriette Mandl, die 1938 zehn Jahre alt war, hat die verschollenen Manuskripte ihrer Eltern wieder gefunden und legt sie nun mit dem Titel „Zweier Zeugen Mund – Wien-Dachau-Buchenwald“ der Öffentlichkeit vor.
20.11.2007  |  19:00  -  21:00   |  

Einführende Worte: Dr. Konstantin Kaiser ( Schriftsteller und Literaturwissenschaftler, Wien)

Lesung aus den Texten: Mag. Christian Teissl (Schriftsteller und Germanist, Graz) und

Dr. Henriette Mandl (Autorin)

Dienstag, 20. November 2007, 19.00 Uhr

Stadtmuseum Graz, Sackstraße 18, 8010 Graz

In Kooperation mit der Theodor-Kramer-Gesellschaft, Wien

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