Erinnerung an Heinz Mayer
Heinz Mayer - ein Hörbild von Bert Breit, 61 Minuten (2003)
Einleitung: Dr. Esther Fritsch - Präsidentin der Israelitischen Kultusgemeinde für Tirol und Vorarlberg
Mag. Dr. Sabine Pitscheider Institut für Zeitgeschichte der Universität Innsbruck
Heinz Mayer wird 1917 in Innsbruck geboren. 1931 verlässt Heinz Mayer das Gymnasium und tritt in das väterliche Geschät ein. Ab März 1938 wird aus dem Katholiken Heinz Mayer gemäß den Nürnberger Rassegesetzen ein „Halbjude“ bzw. „Mischling 1. Grades“ gemacht. Er tritt gegen die NSDAP und ihre zunehmende Macht auf. Im Oktober 1938 wird er mit seinem Vater wegen „Vorbereitung zum Hochverrat“ festgenommen. Nach fünf Monaten Haft ist das Geschäft seines Vaters wird „arisiert“ und später liquidiert. Im Juni 1943 neuerliche Verhaftung und Inhaftierung im Arbeitserziehungslager Reichenau. Im August 1943 wird er in das Konzentrationslager Bucherwald deportiert. Im April 1945 wird Heinz Mayer in Buchenwald befreit. Er kehrt nach Tirol zurück wo er als Vollinvalide die Interessen der Opfer und Gegner des Nationalsozialismus in verschiedenen Organisationen vertritt. Er wird in den Vorstand des DÖW berufen. 1999 stirbt Heinz Mayer in Innsbruck.

