Fortbildung: Das Arbeitserziehungslager Innsbruck-Reichenau 1941-1945

Zwangsarbeit, die NS-Wirtschafts- und Unterdrückungspolitik werden thematisiert anhand von Originalquellen, Photographien und Erinnerungsberichten.
18.12.2017  |  09:00  -  16:30   |  

Das Arbeitserziehungslager Innsbruck-Reichenau 1941-1945

 

Datum: Mittwoch, 13.11.2017, 09-16 30 Uhr

Referent: Johannes Breit

Zielgruppe: LehrerInnen aller Schultypen und Fächer

 

Anmeldungsnummer: 7F7TPG5A

 

Ab 1941 dient das Lager Reichenau nicht nur als „Auffanglager für Italiener“, sondern generell als „Arbeitserziehungslager2 für Ausländer und Einheimische. Die „erzieherische“ Funktion besteht darin, unangepasste in- und ausländische Arbeitskräfte mit schwerster körperlicher Arbeit und unter äußerster Brutalität zu disziplinieren. In die Reichenau werden auch politische Gefangene, Frauen, vor allem aus der UdSSR, sowie Jüdinnen und Juden überstellt. Das Lager entwickelt sich zu einer Art Konzentrationslager der Gestapo, als Durchgangslager ist es Zwischenstation für hunderte Häftlinge auf dem Weg in ein KZ oder Vernichtungslager. Mindesten 120 bis 134 Menschen finden im Lager Reichenau den Tod.

Im Rahmen des Workshops werden Zwangsarbeit, die NS-Wirtschafts- und Unterdrückungspolitik thematisiert und das Lager Reichenau in einen überregionalen Zusammenhang gestellt. Dies geschieht vor allem anhand von Originalquellen, Photographien und Erinnerungsberichten.

Link zur PH Tirol: http://ph-tirol.ac.at/de/content/veranstaltungssuche

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