Horst Schreiber: Heimerziehung in Tirol

In der Zweiten Republik kam es in der Fremdunterbringung von Kindern und Jugendlichen aus armen Familien zu systematischen Menschenrechtsverletzungen über Jahrzehnte.
15.01.2020  |  09:00  -  17:00   |  

 

 

15.1.2020 09 00-17 00 Uhr, Adamgasse 22, Seminarraum 3

Anmeldung unter der VA-Nr. 7F9TPP3A01

Zielgruppen: Zielgruppen: AHS-U, AHS-O

 

Die Fortbildung fragt nach den Gründen der Heimeinweisung, der sozialen Realität der Ausgeschlossenen und den Ursachen für den stigmatisierenden Blick auf die Kinder und ihre Familien. Sie thematisiert die verschiedenen Formen der Gewalt und ihre Auswirkungen, analysiert die Arbeitsausbeutung als pädagogische Maßnahme, den Hospitalismus und die Verwahrlosung in Säuglings- und Kleinkinderheimen sowie die Rolle der Kinderpsychiatrie. Zentrale Fragestellungen sind: Welche Ursachen hatte die Gewalt in staatlichen Kinderheimen und Heimen von katholischen Orden? Wie wurden Männer und Frauen zu Peinigerinnen und Tätern? Welche Erfahrungen machten ehemalige Heimkinder im Prozess der „Wiedergutmachung“? Den Auftakt bildet ein Gespräch mit zwei Betroffenen.

 

Jetzt reden wir!

Im Namen der Ordnung. Heimerziehung in Tirol

Restitution von Würde. Kindheit und Gewalt in Heimen der Stadt Innsbruck

Dem Schweigen verpflichtet. Erfahrungen mit SOS-Kinderdorf

Martinsbühel, Zirl
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