Kafka vor Gericht: Recht und Politik im israelischen Prozess um Max Brods Nachlass (2010–2020)

Gastvortrag als Webkonferenz von Andreas B. Kilcher (ETH Zürich)
16.06.2020  |  18:00  -  19:30   |  

Ort: https://webconference.uibk.ac.at/b/ben-fwy-mcd

Bitte verwenden Sie nach Möglichkeit Google Chrome, Microsoft Edge, Firefox oder Apple Safari (Mobile) als Browser. Nach dem Aktivieren des Links werden Sie aufgefordert, Ihren Namen einzugeben. Bitte nehmen Sie mit Ihrem Klarnamen teil. Sie gelangen dann in den virtuellen Veranstaltungsraum. Mittels Schließen des Fensters verlassen Sie ihn.

 

Zum Vortrag:

Der aufsehenerregende und kontroverse Prozess um den Nachlass von Max Brod und Franz Kafka wurde mit dem Entscheid des israelischen Obersten Gerichts von 2016 auf höchster Ebene abgeschlossen und dieser bedeutende Bestand aus dem Privatbesitz in die israelische Nationalbibliothek transferiert. Im Vortrag geht es um die Geschichte des Nachlasses, vor allem aber um die gerichtlichen Begründungen sowie die öffentlichen Debatten, die diesen höchst ungewöhnlichen Prozess, in dem das Recht zu einer Frage der Politik wurde, begleiteten.

 

Andreas B. Kilcher ist ordentlicher Professor für Literatur- und Kulturwissenschaft an der ETH Zürich. Er forscht zu jüdischer Literatur und Kabbala und schrieb Bücher u. a. über Max Frisch (2011) und die deutsche Sprachkultur in Palästina/Israel (2016).Er verfasste für den Suhrkamp Verlag die Basisbiographie zu Kafka (2008) und berichtete zwischen 2010 und 2019 in zahlreichen Artikeln über den Prozess zu Brods und Kafkas Nachlass.

 

Begrüßung:

Ulrike Tanzer (Forschungsinstitut Brenner-Archiv / Vizerektorin für Forschung)

Dirk Rupnow (Institut für Zeitgeschichte / Dekan der Philosophisch-Historischen Fakultät)

 

Einführung und Moderation:

Noam Zadoff (Institut für Zeitgeschichte)

 

Veranstalter:

Institut für Zeitgeschichte, Forschungsinstitut Brenner-Archiv, AIANI


 

Attachments
Einladung
Einladung
Kombinat Media Gestalteer GmbH