Übertragung der Präsentation des Gasimair-Jahrbuches auf Radio Freirad

„... wurde ich nie verhört oder abgeurteilt, sondern gleich nach Auschwitz weiterbefördert“ / Josefine Schneider – eine Jüdin im kommunistischen Widerstand / Der Umgang Innsbrucks Burschenschaften mit dem Nationalsozialismus
09.12.2018  |  18:30  -  20:00   |  

Blick ins Jahrbuch 2019 - LESEPROBEN

 

Die soziale Frage in Geschichte und Gegenwart dominiert das diesjährige Gaismair-Jahrbuch. Es geht um die Versorgung Armer und um „Asoziale“ im KZ, die Abwertung von „Sandlern“ und die Demütigung von Heimopfern, den Kampf gegen die Ausbeutung von Erntearbeiter_innen und die Moralisierung des Alltags bedürftiger Menschen.         
Drei Beiträge beleuchten die regionale Besonderheit in Tirols Parteienlandschaft, den Umgang mit sexualisierter Gewalt in der Skihauptschule Neustift und die Auseinandersetzung Innsbrucks Burschenschaften mit dem Nationalsozialismus.              
Ein Schwerpunkt widmet sich heterosexuellen Verhältnissen: Lust, Angst und Askese; Sex, Macht und Leistung sowie der Dekonstruktion von Pornographie. Ein anderer setzt sich mit Verbotsmaßnahmen im innerstädtischen Bereich und dem Recht auf die Nutzung des öffentlichen Raums auseinander. Ein Beitrag beschäftigt sich mit den Nachwirkungen des Wurfs eines Zuckerstreuers auf Jörg Haider. Den Abschluss bildet ein Literaturteil, zusammengestellt von Christoph W. Bauer.

 

Beiträge zum Nationalsozialismus:

 

Horst Schreiber:

„... wurde ich nie verhört oder abgeurteilt, sondern gleich nach Auschwitz weiterbefördert“

Die Nichtanerkennung der Maria Strasser als Opfer des Nationalsozialismus

 

Gisela Hormayr:

Josefine Schneider – eine Jüdin im kommunistischen Widerstand

 

Horst Schreiber:

Gegen die österreichische Nation, für das deutsche Volkstum

Der Umgang Innsbrucks Burschenschaften mit dem Nationalsozialismus

 

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