Die zweite Fremde. Zehn jüdische Lebensbilder

Das neue Buch von Christoph W. Bauer, entstanden aus dem Projekt Alte Heimat / Schnitt / Neue Heimat

 

Zehn Menschen, die in den Märztagen 1938 aus Innsbruck und Wien fliehen mussten, die aus ihrer Kindheit vertrieben wurden, aus einem Leben, für das sie Träume und Pläne hatten. Um in ihren Fluchtländern England und Israel Fuß zu fassen, galt es, ihre Muttersprache zu verdrängen, auch zu verheimlichen, denn Deutsch war die Sprache der Täter. So wurde ihnen die Fremde zur neuen Heimat, die alte Heimat zur zweiten Fremde.


Christoph W. Bauer ist ihren Lebenswegen bis in die Gegenwart herauf nachgegangen – zehn Porträts, die zu einer Geschichte über Heimat, Entfremdung und Erinnerung zusammenfinden. In bewegenden Bildern erzählen sie von Abschied und Flucht, aber auch vom Leben danach. Mit zahlreichen Originalfotografien.

Im Zuge des Projekts Alte Heimat / Schnitt / Neue Heimat (Projektleitung Horst Schreiber; Christoph W. Irmgard Bibermann, Emir Handzo, Vinzenz Mell) wurden jüdische Überlebende des Holocaust in Israel und England interviewt. Christoph W. Bauer verarbeitete die Interviews und Begegnungen mit den ZeitzeugInnen in seinem beeindruckenden Buch.

 

Christoph W. Bauer
Die zweite Fremde
Zehn jüdische Lebensbilder
Haymonverlag
ISBN 978-3-7099-7021-8
176 Seiten, 125 x 205 mm cm,
gebunden mit Schutzumschlag
EUR 19,90

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