Gedenk-Stele für Richard Berger am Westfriedhof errichtet

Die Stadt Innsbruck nennt Opfer und Täter beim Namen

Zum Gedenken an Ing. Richard Berger, der in der Pogromnacht 1938 ermordet wurde, ist auf einer freien Grabstelle, südlich des Denkmals der Burschenschaft Suevia, eine Gedenk-Stele errichtet worden. Sie nennt auch den Anführer des SS-Mordkommandos, Gerhard Lausegger.

Der Text der Gedenktafel:

„Zum Gedenken an Ing. Richard Berger

In der Nacht vom 09. auf den 10. November 1938 (Pogromnacht) ermordete ein SS-Kommando unter der Führung von Gerhard Lausegger den Vorsteher der Israelitischen Kultusgemeinde Innsbruck, Richard Berger, auf besonders brutale Weise. Lausegger war Mitglied der Burschenschaft Suevia. Er floh nach Argentinien und konnte für sein Verbrechen nie zur Rechenschaft gezogen werden.“

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Zu Lausegger

 

Bürgermeisterin Christine Oppitz-Plörer (r.), Stadtrat Gerhard Fritz (3.v.r.), Präsidentin der Israelitischen Kultusgemeinde Esther Fritsch (2.v.l.) sowie die Nachkommen von Richard Berger; Foto: Niko Hofinger
Bürgermeisterin Christine Oppitz-Plörer (r.), Stadtrat Gerhard Fritz (3.v.r.), Präsidentin der Israelitischen Kultusgemeinde Esther Fritsch (2.v.l.) sowie die Nachkommen von Richard Berger; Foto: Niko Hofinger
Foto: Niko Hofinger
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