Msgr. Georg Schelling (1906–1981) – Annäherungen an eine Priesterbiographie

Mit Beiträgen von Wolfgang Weber, Linus Weber und Michael Fliri.

Georg Peter Schelling wurde 1906 in Buch bei Bregenz geboren und trat nach seinem Studium in Brixen und der Priesterweihe seinen Dienst als Kaplan in Hohenems an. Nach wenigen Jahren wurde er zum Chefredakteur des konservativen Vorarlberger Volksblattes berufen, zog nach Bregenz und leitete in den Jahren 1934-–1938 die Geschicke der Zeitung. 1938 wurde er nach der Machtergreifung der Nationalsozialisten unverzüglich ins Konzentrationslager Dachau gebracht, wo er beinahe bis Kriegsende inhaftiert blieb. Im Priesterblock von Dachau wurde er schließlich Lagerkaplan, später Lagerdekan und versuchte so, das Los seiner Mitbrüder zu verbessern. Nach seiner Entlassung und Rückkehr nach Vorarlberg wurde er schließlich Pfarrer in Nenzing, wo er bis zu seinem Tod als Seelsorger wirkte.

Die nun vorliegende Studie von Wolfgang und Linus Weber beschäftigt sich einerseits mit der biographisch-historischen Einordnung der Lebensgeschichte von Msgr. Georg Peter Schelling, andererseits werden zahlreiche Quellen von und über Georg Schelling erstmals der Öffentlichkeit zugänglich gemacht.

Weiters sind in der Schriftenreihe des Archivs der Diözese Feldkrich erschienen:

Chronik der NS-Zeit 1938–1945 vom Gesichtspunkt des Generalvikariats Feldkirch – Edition des Originaltextes von Dr. Johannes Schöch - link

Das Nazi-Interregnum in Valduna 1938–1945. Die Aufzeichnungen des ehemaligen Direktors der Wohltätigkeitsanstalt Valduna - link

Archiv der Diözese Feldkirch (Hrsg.), Msgr. Georg Schelling (1906–1981) – Annäherungen an eine Priesterbiographie. Feldkirch 2019, 324 Seiten. (Abbildung: Archiv der Diözese Feldkirch)
Archiv der Diözese Feldkirch (Hrsg.), Msgr. Georg Schelling (1906–1981) – Annäherungen an eine Priesterbiographie. Feldkirch 2019, 324 Seiten. (Abbildung: Archiv der Diözese Feldkirch)
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