Direkt zum Inhalt | Direkt zur Navigation

Benutzerspezifische Werkzeuge
Sie sind hier: Startseite / Bundesländer / Vorarlberg / Bibliothek / Dokumente / Reihe DiskursDirekt des Vereins allerArt im Mai/Juni 2015: Die letzten Zeugen. Nationalsozialismus, Holocaust und die Erinnerung heute

Reihe DiskursDirekt des Vereins allerArt im Mai/Juni 2015: Die letzten Zeugen. Nationalsozialismus, Holocaust und die Erinnerung heute

11. Mai 2015, 19.30 Uhr, Remise Bludenz Ágnes Heller; 17. Juni 2015, 19.30 Uhr Remise, Bludenz, Filmpräsentation „Dann bin ich ja ein Mörder“ mit Walter Manoschek und 30. Juni 2015, 19.30 Uhr, Remise Bludenz „Mein Theresienstädter Tagebuch“ von Helga Pollak-Kinsky, moderiert von Hannelore Brenner-Wonschik

Die Reihe DiskursDirekt beschäftigt sich im Sommersemester 2015 mit dem Thema „Die letzten Zeugen. Nationalsozialismus, Holocaust und die Erinnerung heute.“ Als erste Referentin konnte die Grande Dame der Philosophie, Ágnes Heller, gewonnen werden, die selbst Zeugin der Schrecken zweier totalitärer Systeme geworden ist. Im Juni sind der Politikwissenschaftler Walter Manoschek und die Holocaust-Überlebende Helga Pollak-Kinsky zu Gast. Letztere ist heute eine der letzten Überlebenden der nationalsozialistischen Verbrechen in den Konzentrationslagern Theresienstadt und Auschwitz.

Die Erscheinungen des Bösen

Vortrag von Prof. Ágnes Heller

Montag, 11. Mai 2015, 19.30 Uhr, Remise Bludenz

Bericht vol.at (Bandi Köck): - link

Die aus Ungarn stammende, weltweit populäre Philosophin Ágnes Heller zählt zu den wichtigsten zeitgenössischen Vertreterinnen ihres Faches. Sie erlebte als Kind jüdischer Eltern den nationalsozialistischen Terror in Ungarn und die politische Unterdrückung während des Sozialismus. Gemeinsam mit ihrem Ehemann Ferenc Fehér wanderte sie nach Australien aus, wo sie eine Professur in Melbourne erhielt. Bekannt wurde sie in weiterer Folge als Nachfolgerin von Hannah Arendt an der New School for Social Research in New York.

In ihrem Vortrag spricht Ágnes Heller über Adornos Frage, ob man nach Auschwitz noch Gedichte schreiben darf ebenso wie über angebliche Ursachen der Shoah. Gleichzeitig stehen Fragen der nächsten Generationen sowie des Erinnern und Vergessens im Mittelpunkt.

Ágnes Heller wird auch die Eröffnungsrede zur Ausstellung „Darüber sprechen“ halten, die am 11. Mai 2015 um 10.30  Uhr am Bundesgymnasium Bludenz präsentiert wird. Diese kann bis 23. Mai während der Öffnungszeiten der Schule besucht werden.

 

Weitere Veranstaltungen im Juni

17. Juni 2015, 19.30 Uhr

Remise, Bludenz, Filmpräsentation „Dann bin ich ja ein Mörder“

Mit Univ.-Prof. Dr Walter Manoschek, anschließend Diskussion, moderiert von Dr. Markus Barnay

30. Juni 2015, 19.30 Uhr, Remise Bludenz „Mein Theresienstädter Tagebuch“ von Helga Pollak-Kinsky, moderiert von Hannelore Brenner-Wonschik

Eintritt jeweils € 13,- / € 11,- / € 8,-

Remise Bludenz, Am Raiffeisenplatz 1, 6700 Bludenz

Ágnes Heller (Bildnachweis: Ágnes Heller)
Ágnes Heller (Bildnachweis: Ágnes Heller)
Kombinat Media Gestalteer GmbH